wachsen, wachsen ...

Lyrischer Prosatext

von  Tula

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Anmerkung von Tula:

2022

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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (10.01.26, 08:18)
Super, super, suuuper und bewundernswert aktuell!  <3

 eiskimo (10.01.26, 09:13)
Die Bauart des Textes trifft genau die Hektik und Wütigkeit des Monsters, das wie da füttern.  Ja, es rennt im Kreis, frisst sich aber immer tiefer und gieriger in das, was da mal ein großer Garten war.
Starker Text !
Gruß 
Eiskimo

 Didi.Costaire (10.01.26, 10:24)
Moin Tula,

das klingt sehr deprimierend, 

aber es trifft die Realität und du hast es beeindruckend in Worte gefasst.

Beste Grüße, 
Didi

 GastIltis (10.01.26, 13:51)
Hallo Tula,
fast zeitgleich zu deinem eingesetztem Text hat mir ein Freund einen Text „Der andere Blick“, als Auszug aus der Neuen Zürcher Zeitung geschickt, in dem u.a. folgender Satz steht: „Wir amüsieren uns zu Tode.“ Der Satz ist von Neil Postman aus dem Jahr 1985 und nimmt Bezug auf die Tragödie von Crans-Montana. Im Text steht noch folgendes: „ Noch im Moment der höchsten Gefahr, als das Feuer bereits die Decke im Keller erfasst hatte, tanzten die jungen Gäste ausgelassen. Es war wichtiger, die züngelnden Flammen mit den Handy zu filmen, als sich in Sicherheit zu bringen.“
Die Apokalypse wird förmlich herbei gesehnt.
Und wir wehren uns?
Liebe Grüße von Gil.

 Saira (10.01.26, 15:04)
Lieber Tula,

das Kreisen deines Textes hat etwas Unentrinnbares. Es gibt kein Anhalten, nur Wiederholung ... ein Wachstum, das sich selbst verschlingt.

Stark umgesetzt!


Liebe Grüße
Sigi

 plotzn (10.01.26, 15:34)
Ach komm schon, Tula!

Wenn sich das Weltall unendlich ausdehnen kann, dann sollte das für die Krone der Schöpfung ein Kinderspiel sein. Wer Platzangst hat, wird verlacht und als notorischer Schwarzseher in sein natürliches Habitat (dunkler Keller) verbannt.

Trotzdem bewundernde Grüße
Stefan
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