Als Kind wohnte ich bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr am oder beim Strand. Meine Mutter hatte im Sommer einen Strandkorb stehen, der im Winter in den “Stall” kam. Die ausgezogenen Beinstützen waren rot-weiß gestreift. Ein Strandwärter bewachte damals den zugehörigen Strandabschnitt, ein Rentner, der sich seine Rente damit aufbesserte. Im Sommer gingen wir bei schönem Wetter meist an den Strand, meine Mutter kaufte uns am Kiosk Langnese-Eis, meist Nogger (Nogger dir einen) oder ich liebte auch “Domino”. Ich traf mich mir Freundinnen, meinen Freunden und lernte schwimmen. Einen zehn Jahre älteren Typ mit schwarzen Haaren hatte ich ins Herz geschlossen, er war bei der DLRG stationiert und wachte am Strand auf einem Wachturm, ob im Meer jemand vielleicht ertrank, was aber nie vorkam. Danach hatte ich noch einen Freund, der ebenfalls bei der "Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft" war. Am Anfang wohnte ich nur zwei Gehminuten vom Sandstrand entfernt. Ich habe es im Rückblick betrachtet aber überhaupt nicht gewürdigt. Auch nicht die U-Boote, die im Meer versanken.
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