Wie bütte?

Gedicht zum Thema Nonsens

von  niemand



Sie steht wieder an, diese närrische Zeit,

mit Macken und Haken und Ösen.

Zur Biegsamkeit ist nun, wer steif war, bereit -

vorbei scheint sein Pennen und Dösen.


Jetzt rüsten sich Väterin, Kinderin, Mutz

und stecken sich Federn ans Hütchen.

Es haut Mensch und Menschin halt gern auf den Putz,

entleert dann sein Mut oft ins Tütchen.


Verdrängt werden Mühen des Alltags und Pein,

drum rein ins Kostüm mit der Pelle!

Die Oma, samt Opin, schlürft Kölsch, oder Wein -

die Kinderin lutscht an Kamelle.


In randvollen Zügen genießt man den Zug,

mit Wesen aus Plastik und Pappe -

man sieht Politik drauf und hat schnell genug,

denn letztlich ist alles Attrappe.


Der Tag ist hell-lau, hat das Wetter kein Tief,

ansonsten heraus mit den Schirmen!

Fast jeder scheint wach, der bist dato noch schlief -

wer davor schon wach war, wird türmen.






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