Bodhicitta

Lebensweisheit zum Thema Annäherung

von  LotharAtzert

Natürlich sind die Anteile der drei Geistesgifte unterschiedlich verteilt. Doch es hilft nichts, sie müssen alle drei vollständig umgewandelt werden in ihre entsprechende Weisheit, - sonst nämlich erholt sich die Unwissenheit immer wieder aufs Neue, und mit ihr die Gier und der Haß. Dazu müssen sie erst mal bewußt werden.

 

Mitgefühl mit allem und der Wunsch, dort geboren zu werden, führen nach Dewachen, ( Skt: Sukhavati, das westliche reine Land des Buddhas Amitabha und Chenresigs) so heißt es in diversen Sutren, einer Sphäre, wo man nach dem Tod, oder verdienstvolle Wohltäter schon zur Lebenszeit, eine Zeit des entspannten Lernens verbringen kann, um mit dem dort Erworbenen dahin zu gehen, wo die Not groß ist und man zeigt, wie sie aufzuheben ist.



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Kommentare zu diesem Text


 Jack (10.02.26, 17:10)
Ich gehre gierig das Begehrte be,
doch nichtweiss nicht: ich hass mich nicht dafür.

 LotharAtzert meinte dazu am 10.02.26 um 17:16:
Selbsthaß wäre auch nur Haß und nicht anders zu behandeln.

 DanceWith1Life antwortete darauf am 11.02.26 um 00:07:
Selbstverständlich kann eine Papierblume zerknittert aussehen, aber selbst das entbehrt der Vitalität der echten Pflanzen.

Antwort geändert am 11.02.2026 um 14:16 Uhr

 LotharAtzert schrieb daraufhin am 11.02.26 um 10:10:
Dem ist nichts entgegen zu setzen.

 AchterZwerg (11.02.26, 07:26)
Tat tvam asi („Das bist du“) ist eine
zentrale Sanskrit-Formel aus den Upanishaden, in der auch Arthur Schopenhauer eine Bestätigung seiner Philosophie sah.
So weit so gut.
Die Umwandlung der Geistesgifte in Güte und Mitleid ist eine leider nur allzu berechtigte Forderung. - Was micht aber stets stutzen lässt, ist die Vorstellung einer übergeordneten Buchhaltung, die "verdienstvolle Wohltäter" und arschlöchrige Normalos belohnt oder abstraft.

 LotharAtzert äußerte darauf am 11.02.26 um 10:05:
Was micht aber stets stutzen lässt, ist die Vorstellung einer übergeordneten Buchhaltung, die "verdienstvolle Wohltäter" und arschlöchrige Normalos belohnt oder abstraft.
O, das geht dann auf meine Kappe, da hab ich mich schlecht ausgedrückt. Gemeint ist das Karma, was man bezüglich guter Taten "selbstlos" generiert (und das daraus Resultierende wiederum weiterleitet an Bedürftige.) Daß es überall schwarze Schafe gibt, ist bekannt, die sind nicht gemeint. Darum ist es auch keine "Forderung", sondern Empfehlung.

Schopenhauer wird sicher auch in Dewachen weilen und sich freuen darüber, liebe Heidrun, wie Du ihm die Treue hältst. Er ist auch der Einzige, den ich heute noch gern lese. Jedoch kannte er nur das Theravada. Alles andere war zu seiner Zeit noch nicht übersetzt. Die Veden, ja die sind älter. Weißt Du, daß die ursprünglich aus dem Kaukasus stammen?

 AchterZwerg ergänzte dazu am 11.02.26 um 14:23:
Ach so, es kommt also auf die Motive 
der Güte und des Mitleids an.
Dem stimmen S. und ich gern zu.

Die Sache mit den Veden war mir bis dato unbekannt, habe mich aber inzwischen durch die KI belehren lassen.  :)  - Da sieht man wieder mal: Ausländer wohin man schaut!
Und dann bringen die Migranten noch ihre bis heute gültigen Heiligen Schriften mit! Tse, tse, tse ...

Antwort geändert am 11.02.2026 um 14:24 Uhr
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