Eilmeldung aus dem Kreml: Jacques Tilly wegen „Verletzung der narzisstischen Gefühle eines Diktators“ angeklagt!

Satire zum Thema Fasching/Karneval

von  harzgebirgler


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Moskau/Düsseldorf, Ende 2025.


In einer konzertierten Aktion höchster Staatskunst hat die russische Justiz endlich den wahren Feind der russischen Armee identifiziert: Nicht etwa Panzer oder Drohnen, nein, es ist Jacques Tilly, ein Düsseldorfer Karnevalswagenbauer, der mit Pappmaché bewaffnet ist.

Nachdem Tillys Wagen zum Rosenmontag 2025 – der Putin und Trump als „Hitler-Stalin-Pakt 2.0“-Duo zeigte, das Selenskyj zerquetscht – die russische Führung tief in ihrer Seele getroffen hat, wurde nun das Strafverfahren eingeleitet.


Der Kreml bricht in Tränen aus

„Es ist eine ungeheuerliche Respektlosigkeit, uns erst elf Mal hintereinander karikieren und dann auch noch darauf bestehen, dass es Kunst ist“, schluchzte ein Kreml-Sprecher, während er versuchte, eine Träne wegzuwischen, die an die Maske eines Pappkameraden erinnerte. „Der Mann muss gestoppt werden! Nächstes Mal baut er noch einen Putin, der nicht auf einem hohen Ross, sondern auf einem wackeligen Dreirad sitzt!“


Tillys Kampfansage: „Jetzt erst recht – in 3D!“

Tilly selbst nahm die Nachricht mit stoischer Ruhe und einer neuen Ladung Pappmaché entgegen. „Wenn der Zaren-Bubi weint, war die Arbeit gut“, erklärte Tilly. Für den Rosenmontagszug 2026 kündigte er an, Putin nun „noch größer, noch faltiger und definitiv mit einem noch lächerlicheren Tisch“ zu bauen. Er betrachte die Anklage als „Ritterschlag“ und „künstlerische Bestätigung“.


Solidarität der Mimosen-Beauftragten

In NRW reagierte man empört, aber belustigt. Ministerpräsident Hendrik Wüst rief zur Solidarität mit dem „Ritter der satirischen Wahrheit“ auf. Europaminister Nathanael Liminski legte nach: „Wir wussten ja, dass Putin ein gefährlicher Diktator ist. Aber dass er offenkundig eine Mimose im russischen Ballett-Format ist, die beim Anblick von Pappmaché zittert, ist neu. Herr Putin, nehmen Sie doch ein Taschentuch und ertragen Sie den Witz!“


Der „Prozess“

Gerüchten zufolge soll die Verhandlung 2026 stattfinden. Verteidiger von Tilly könnten argumentieren, dass sein Mandant lediglich versucht habe, die russische Führung „menschlicher“ darzustellen – was aufgrund der Materialbeschaffenheit (Pappmaché) jedoch misslang.


Fazit: Wenn Diktatoren anfangen, Angst vor Pappmaché zu haben, ist die Freiheit nicht mehr fern. Nächstes Jahr im Rosenmontagszug: Putin, der vor einem geschminkten Karnevalsclown wegläuft.


https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Tilly#Putin-Karikaturen



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Kommentare zu diesem Text


 Alabanda (11.02.26, 13:49)
Frage an Radio Erevan: Stimmt es, dass der Teufel Humor hat?
Antwort: Im Prinzip ja, aber er geht zum Lachen in die Hölle.

 harzgebirgler meinte dazu am 11.02.26 um 14:00:
:devil: :devil:

 eiskimo (11.02.26, 13:58)
Wie schön, dass diese törichte Anklage aus Russland Tillys letztjährige Mottowagen noch einmal so richtig ins Rampenlicht geholt hat. Der Anlass für diese entlarvende Darstellungen ist ja nach wie vor gegeben. Leider.

 harzgebirgler antwortete darauf am 11.02.26 um 14:05:

...stürzt er sich aus dem fenster nirgendwo
und machte dadurch auch viel russen froh!

 Pensionstarifklempner (11.02.26, 14:19)
Treffend.
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