Prolog:
Wenn man etwas nicht glaubt, glaubt man es halt nicht. Und irgendwann rutscht einem verbal vielleicht irgendetwas raus.
„Man dürfe irgendeinen einen Falschen wegsperren, am besten einen psychisch kranken Verwandten, wenn man vermutet, dass ein „schizophrener Serienmörder“ umgeht, um diesen ruhigzustellen.“
Jurastudenten, ungefähr im Jahr 2000, an einem Kneipentisch. (Ich war nur der Schülerzeitungsredakteur, der irgendwie mitgenommen worden war, und mithören durfte). Die gesamte Liste derartiger Grausamkeiten, soweit ich mich an sie erinnere, hatte ich mir kürzlich notiert.
Ich bin mir bewusst, dass ich durch dieses Wissen über ein potentielles Systemverhalten manipuliert bin. (Gegen das System). Ich artikuliere mich trotzdem, ich muss.
1. Bence Toth?
Ganz am Anfang hieß es einmal „Messer.“ Später erst stumpfer Gegenstand. (so erinnere ich mich).
Ich ging vom ersten Moment an bei "Bence Toth" von einem Bettler oder Art Hausierer im Treppenhaus als Täter aus, den die spätere Tote mit einem Küchenmesser aus selbigem vertreiben wollte. Welches ihr dann entwendet worden war. Usw..
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus im zweiten Stock. Unten ist abgeschlossen. Trotzdem kommen manchmal solche an die Wohnungstür. Einmal bspw. ein ortsfremder Bettler. Der zeigte einen plastinierten Zettel vor, und bat um Geld. Ich lehnte ab, machte schnell die Tür zu und sperrte von innen ab. Ich schrieb der Polizei eine Mail mit einer Täterbeschreibung, die antwortete, ich solle besser anrufen. Das war sogar zeitnah zum Tatzeitpunkt der Ermordung der [...] Frau Böhringer.
Dieser Bettler, wenn irgendwann einen solchen Mord verübt hätte, wäre schnell zurück in seine Heimat nach ??? ca. Rumänien gefahren, und wäre kein "schizophrener Serienmörder" geworden. Ich lehne das Verhaltensmuster eh ab, nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Ein zweites Mal einer der "Magenta-TV"-Hausierer: "Ihr Rederecht endet hier", und weit ausholende Geste an der Schwelle meiner Wohnungstür, nachdem ich ihn des Treppenhauses verweisen wollte.
Wenn ich da ein Messer aus meiner Küche geholt hätte, wäre es mir entwendet worden, und ich wäre genauso tot dagelegen, wie Frau B. glaube ich. Schnell von innen die Tür abschließen.
Aber es hätte damals nichts geholfen, etwas zu sagen, wenn die es so machen wollen (gerade einen Falschen wegsperren wollen), wollen sie es so machen.
2. Eiskeller-Tote
Bei der toten jungen Frau, „Eiskellertote“ ging ich recht schnell davon aus, dass sie ausgerutscht und unglücklich gefallen, die Böschung heruntergestürzt war, und dann in den Bach. Ohne Fremdverschulden. Es wa schon sehr glatt gewesen in diesem Winter, teilweise, eine Arbeitskollegin hatte sich schwer den Ellenbogen verletzt...
Das Muster aus dem Prolog ist aber (wieder) annehmbar.
Aber es hätte nichts geholfen, etwas zu sagen, wenn die es so machen wollen (gerade einen Falschen wegsperren wollen), wollen sie es so machen.
Zum Glück ist der Angeklagte im zweiten Prozess, Wiederholungsprozess freigesprochen worden.
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Informationen über die Fälle lassen sich einfach im Internet finden
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3.1. Grausame Erzählungen von Jurastudenten meiner Generation, die wahr geworden sein könnten-dürften.
(meine Rolle war nur ca. "Schülerzeitungsmitglied, das mit jedem geredet hat, nicht mehr. Und folgendes mal mitgehört hat, mithören durfte ca. im Jahr 2000, abends, an einem Kneipentisch)
- Jeder Jurist dürfe straffrei einen Mord begehen.
- Man dürfe irgendeinen einen Falschen wegsperren, am besten einen psychisch kranken Verwandten, wenn man vermutet, dass eine „schizophrener Serienmörder“ umgeht, um diesen ruhigzustellen.
(Ich ging auch vom ersten Moment an bei "Bence Toth" von einer Art Hausierer im Treppenhaus als Täter aus, den die spätere Tote mit einem Küchenmesser aus selbigem vertreiben wollte. Nachdem ich vie zu Hause gearbeitet hatte, kamen auch mal solche. Einmal bspw. ein ortsfremder Bettler. Einmal "Ihr Rederecht endet hier", und weit ausholende Geste an der Schwelle meiner Wohnungstür.)
- Wenn man unterschlagen habe, solle man es sich über eine "Honorarprofessur" noch einmal auszahlen. Dann dürfe man es behalten.
Den Honorarprofessor ohne Werk gibts aus meinem Abijahrgang, und eine Vorgeschichte...
- Ein Rechtsanwalt könne/ dürfe "Schizophrenie" diagnostizieren.
- Man müsse in einem Verein sein (gemeint war wohl Sportverein)
- Man müsse einen Vater haben. Freunde und einen Verein.
(was das beides auch immer bedeuten soll).
- Ein Jurist müsse so gut verdienen wie ein Arzt.
3.2. Der „Kollege“
Es gebe zwei Sorten von Menschen, sage der Jurist, „Kollegen“ und normale Menschen. Und dem „Kollegen“ gehörten seine kriminellen Machenschaften vielleicht nachgesehen.
… dass der Professuranwärter von Coelln seinen „Kollegen“ 2006 so gemeint hatte, will ich nicht behaupten, aber dass er so verstanden werden kann.