ES TRIEB EIN SCHIFF SEIN BEIBOOT AB...

Gedicht zum Thema Fantasie

von  harzgebirgler


es trieb ein schiff sein beiboot ab
durch hohen wellengang

da jauchzt ein käse im galopp
der mond fiel in den suppentopf
weil er am kleiderbügel hing
ein besen fraß den glockenklang
der turm sprang in den tiefen graben
als fische geld mit versen gaben –
so schlug die uhr zum bocksgesang...


die welle kam als die flut ging
und tanzte auf dem schornsteinrand
da ritt ein keks auf einem reh
das senfkorn weinte fruchtgelee
weil es den weg zum eis nicht fand
ein schatten lieh sich ein gewand
das feuer fror im wasserglas
während der stein sein bein vergaß –
so schmolz der berg im wüstensand


wie kochkäse im odenwald
der mehr auf stolze hymnen steht
da goss der wind den schornstein ein
ein kieselstein trank roten wein
weil er im kreise rückwärts geht

die butter hat den streit gesät
ein löffel ritt auf einem floh
der stolz drosch stroh im hinterklo –
so wurde staub zur majestät...



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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (25.03.26, 19:21)
wunderbar Harzer, einfach wunderbar. Und ich weiß überhaupt nicht, wieso mir sogleich CDU und ihr Beibort SPD einfiel. Sowas von breit grins von M.
Herrlich versengeldmajestäten im Dtaub-genial.

 harzgebirgler meinte dazu am 25.03.26 um 19:35:
:) :) :D :D
der einstieg ist die halbe miete
damit was kommt auch nicht missriete.

lg mit  <3  lichem dank vom harzer
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