VORSTOSS IN BLAU DEM GRAL ENTGEGEN -- zum Genre des Tages:

Figurengedicht zum Thema Fantasie

von  harzgebirgler

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Es preschet ein Reiter, weit abseits vom Trosse,
mit kühnscharfem Auge auf willigem Rosse bei sin-
kender Sonne wohl über ein Feld - ein glühendes Däm-

mern verklärt schon die Welt und taucht jedes Ding in ein

magisches Licht, es zaubert auch Glut auf des Reiters Ge-

sicht. Das Dunkel des Waldes, in den er nun reitet, ist

wie schwarzer Samt, der um Nachtgeister gleitet, das

Tier bläht die Nüstern, er lockert die Zügel und

stemmt seine Stiefel nur fest in die Bügel,
er schaut in die Runde, das Dickicht

wird dichter, doch drinnen, von

ferne, da schimmert´s

wie Lichter.
Er

steigt

aus

dem

Sattel
und späht

nach dem Leuch-

ten, bahnt tastend

den Weg sich im hemmen-

den, feuchten Geäst und Ge-

sträuch, oft auch straucheln die

Tritte - doch plötzlich ein Freies und

in seiner Mitte astralend der Gral, den rings

Blumen umschliessen mit bläulichem Schein, die aus

  Feenhänden                                    spriessen.  


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