Es preschet ein Reiter, weit abseits vom Trosse, mit kühnscharfem Auge auf willigem Rosse bei sin- kender Sonne wohl über ein Feld - ein glühendes Däm-
mern verklärt schon die Welt und taucht jedes Ding in ein
magisches Licht, es zaubert auch Glut auf des Reiters Ge-
sicht. Das Dunkel des Waldes, in den er nun reitet, ist
wie schwarzer Samt, der um Nachtgeister gleitet, das
Tier bläht die Nüstern, er lockert die Zügel und
stemmt seine Stiefel nur fest in die Bügel, er schaut in die Runde, das Dickicht
wird dichter, doch drinnen, von
ferne, da schimmert´s
wie Lichter. Er
steigt
aus
dem
Sattel und späht
nach dem Leuch-
ten, bahnt tastend
den Weg sich im hemmen-
den, feuchten Geäst und Ge-
sträuch, oft auch straucheln die
Tritte - doch plötzlich ein Freies und
in seiner Mitte astralend der Gral, den rings
Blumen umschliessen mit bläulichem Schein, die aus
Feenhänden spriessen.
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