Thomas Bernhard heute - Ausweglosigkeit
Text
von Wastl
Kommentare zu diesem Text
Also wenn das so ist geh ich zurück in meine Rhabarberfelder.
Gute Idee (sofern die Felder noch nicht vernichtet sind).
Laßt mich euer Rhabarberfeldwebel sein!
Lach, hockt der Webel im Rhabarber, ist dem Feld der Bauer Barber, oder so ähnlich
Antwort geändert am 02.05.2026 um 15:37 Uhr
Das sag ich alles dem General!
Sorry, ich bin bei der Sprachlogistik, die untersteht nur der Queen und Meister Propper, alles alter Wortadel.
@Wastl
Warum nicht gleich dem Rhabarberfeldmarschall?
Warum nicht gleich dem Rhabarberfeldmarschall?
Antwort geändert am 03.05.2026 um 01:54 Uhr
Nach diesem skandalösen Kommentarstrang beantrage ich Urlaub ... ach was, ich lass mich jetzt am besten krankschreiben ... äh ... ja genau, wegen seelischer Grausamkeit durch meine Mitmenschen.
und mal wieder doppel ... ohje, warum so oft?
Antwort geändert am 03.05.2026 um 08:43 Uhr
Thomas Bernhard, (wie ich) ein ausgewiesener Schopenhauerfan, liegt mir sehr am Herzen.
Du hast Bernhards Stil gut getroffen. So der Zwerch.
Zwar teile ich den maßlosen Pessimismus beider nicht, kann ihn aber umso besser verstehen!

Du hast Bernhards Stil gut getroffen. So der Zwerch.
Zwar teile ich den maßlosen Pessimismus beider nicht, kann ihn aber umso besser verstehen!
Kommentar geändert am 03.05.2026 um 07:26 Uhr
Herzlichen Dank. Na ja, für ein paar Zeilen kann man es wie einen Bernhard aussehen lassen, aber wenns dann länger wird, fürchte ich, wirds zumindest für mich sehr schwierig. Eine Zeit lang hoffte ich auch mal, Bernhards Werk weiterführen zu können, also seine Art zu schreiben auf die heutige Zeit zu übertragen - oder manchmal fantasierte ich vor mir hin, ich könnte als sein Schreibautomat durch spirituelle Eingebung vom Jenseits her ihn tatsächlich wieder zu Wort kommen lassen. Ja ja, die Sehnsüchte eines Autorenfans.
Antwort geändert am 03.05.2026 um 08:42 Uhr
immer dieses doppeldingsda!
Antwort geändert am 03.05.2026 um 08:41 Uhr
Wie schon früher (bei Graeculus) bemerkt, kannte Schopenhauer nur das Theravada. Mahayana etwa im 1.Jh. und Vajrayana ab dem 10. Jh. waren noch keine Texte übersetzt. Der Buddha selbst hat aber schon von Anfang an die Extreme von Nihilismus und Eternalismus verworfen und damit auch sowohl Opti- wie Pessimismus.
Lieber Lothar,
Schopenhauer war nur der Legende nach ein kompletter Pessimist!
Mir liegt ein Buch aus seinem Nachlass vor, das heißt "Die Kunst glücklich zu sein."
dtv C.H.Beck
Obwohl es, zugegeben, mehr darum geht, nicht ganz besonders unglücklich zu sein.
Es steht unter dem Motto
Lächelnde Grüße
Heidrun
Schopenhauer war nur der Legende nach ein kompletter Pessimist!
Mir liegt ein Buch aus seinem Nachlass vor, das heißt "Die Kunst glücklich zu sein."
Obwohl es, zugegeben, mehr darum geht, nicht ganz besonders unglücklich zu sein.
Es steht unter dem Motto
Willig tun was man kann und willig leiden was man muss!
Lächelnde Grüße
Heidrun