Echo
Alltagsgedicht zum Thema Frieden
von Moppel
Anmerkung von Moppel:
https://duckduckgo.com/?t=ffab&q=meine+s%C3%B6hne+geb+ich+nicht+reinhard+mey&ia=videos&iax=videos&iai=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3D1q-Ga3myTP4
Kommentare zu diesem Text
Hallo Monika,
solange immer nur die Bedrohung durch die anderen gesehen wird, erscheint kriegtreibende Aufrüstung legitim.
Ein sorgfältig komponiertes, metaphorisch stimmiges Gedicht.
LG
Ekki
solange immer nur die Bedrohung durch die anderen gesehen wird, erscheint kriegtreibende Aufrüstung legitim.
Ein sorgfältig komponiertes, metaphorisch stimmiges Gedicht.
LG
Ekki
danke Ekki für das sorgfältig komponiert. Ja, wer weiß schon, wer der feind ist...lG von M.
Dein Gedicht, Moppel, hat etwas Dunkles-Zeitloses, Moppel. Dieses dumpfe Jagdhorn zieht sich durch den Text wie eine düstere Warnung. Deine Bildern wirken: der Märchenwald, die toten Bäume, das Echo ... erzeugen eine stille Beklemmung.
Die Zeile
„Der Jäger ist des Friedens Dorn“
ist für mich dabei der stärkste Satz des Gedichts. Da steckt der ganze Widerspruch zwischen Heldentum und Zerstörung drin.
LG
Saira
Die Zeile
„Der Jäger ist des Friedens Dorn“
ist für mich dabei der stärkste Satz des Gedichts. Da steckt der ganze Widerspruch zwischen Heldentum und Zerstörung drin.
LG
Saira
ja, dsas ist er, Saira. Ein Dorn , der so lange sticht, bis...
ich hatte beim Schreiben das Video vor Augen von Rheiinarhd Mey und der Band und Freunde: Meine Söhne geb ich nicht. Sehr eindruckvoll der Wald... und das Lied. Lohnt sich mal nach dem Video zu googlen...
danke und lG von M.
ich hatte beim Schreiben das Video vor Augen von Rheiinarhd Mey und der Band und Freunde: Meine Söhne geb ich nicht. Sehr eindruckvoll der Wald... und das Lied. Lohnt sich mal nach dem Video zu googlen...
danke und lG von M.
https://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_zieht_in_den_Krieg
...hätt' er mehr lassen sollen sein
denn kam als torso nur zurück
und weiß gott nicht als hans im glück
doch ließ, begeistert, sich drauf ein...
lg vom harzer
...hätt' er mehr lassen sollen sein
denn kam als torso nur zurück
und weiß gott nicht als hans im glück
doch ließ, begeistert, sich drauf ein...
lg vom harzer
manche sterben gerne fürs Vagterland, Harzer... Böse grins und danke von M.
Liebe Monika!
Dein Gedicht hinterlässt bei mir ein schweres, nachhallendes Gefühl — fast so, als würde das Jagdhorn tatsächlich noch lange zwischen den Zeilen weiterklingen. Besonders stark finde ich, wie hier alte Bilder von Jagd, Wald und Horn zu Symbolen für Krieg, Macht und kollektive Verblendung werden. Das hat etwas Düsteres und zugleich Zeitloses.
Mich berührt vor allem die Zeile:
„Mehr Waffen heißt auch mehr Gefahr.“
Sie wirkt im Gedicht fast wie eine einfache Wahrheit, die einmal selbstverständlich war und heute immer mehr im Lärm untergeht. Gerade dieses Erinnern an frühere Mahnungen macht den Text traurig und eindringlich zugleich.
Auch die toten Bäume am alten Schlachtfeld sind ein starkes Bild. Sie wirken wie stumme Zeugen dafür, dass Gewalt nie wirklich vergeht, sondern Spuren hinterlässt — in Landschaften, in Menschen und vielleicht sogar in der Sprache selbst.
Besonders gelungen finde ich, dass der Text nicht laut schreit, obwohl er von Krieg und Zerstörung spricht. Er fragt. Er mahnt. Und genau dadurch entfaltet er seine Wirkung. Das wiederkehrende Jagdhorn wird fast zu einem Echo der Geschichte, das uns daran erinnert, wie schnell Menschen beginnen, Gewalt wieder als Heldentum zu verklären.
Ein sehr dichter, ernster und nachdenklich machender Text.
Liebe Grüße
Anne
Dein Gedicht hinterlässt bei mir ein schweres, nachhallendes Gefühl — fast so, als würde das Jagdhorn tatsächlich noch lange zwischen den Zeilen weiterklingen. Besonders stark finde ich, wie hier alte Bilder von Jagd, Wald und Horn zu Symbolen für Krieg, Macht und kollektive Verblendung werden. Das hat etwas Düsteres und zugleich Zeitloses.
Mich berührt vor allem die Zeile:
„Mehr Waffen heißt auch mehr Gefahr.“
Sie wirkt im Gedicht fast wie eine einfache Wahrheit, die einmal selbstverständlich war und heute immer mehr im Lärm untergeht. Gerade dieses Erinnern an frühere Mahnungen macht den Text traurig und eindringlich zugleich.
Auch die toten Bäume am alten Schlachtfeld sind ein starkes Bild. Sie wirken wie stumme Zeugen dafür, dass Gewalt nie wirklich vergeht, sondern Spuren hinterlässt — in Landschaften, in Menschen und vielleicht sogar in der Sprache selbst.
Besonders gelungen finde ich, dass der Text nicht laut schreit, obwohl er von Krieg und Zerstörung spricht. Er fragt. Er mahnt. Und genau dadurch entfaltet er seine Wirkung. Das wiederkehrende Jagdhorn wird fast zu einem Echo der Geschichte, das uns daran erinnert, wie schnell Menschen beginnen, Gewalt wieder als Heldentum zu verklären.
Ein sehr dichter, ernster und nachdenklich machender Text.
Liebe Grüße
Anne
genau so war es gemeint, liebe Anne. Es wiederholt... im Widerhall. Es wiewderholt sich, weil die Menschen nichts lernen aus der Vergnagenheit und die Verblendung immer wieder siegt.
Pazifisten werden als naiv ins Lächerliche gezogen.
Danke dir und lG von M.
Pazifisten werden als naiv ins Lächerliche gezogen.
Danke dir und lG von M.