Die Bänder des Maibaums

Alltagsgedicht zum Thema Freiheit/ Unfreiheit

von  Moppel

Flattern im Wind,

die bunten Bänder

des Maibaums.

 

Versprechen so viel.

Die Frische,

die Unschuld des Neuanfangs.

 

Doch der Neuanfang

ist nicht unschuldig.

Trägt den Schmerz des Verlustes.

 

Flattern.

Im Wind,

frei,

 

die bunten Bänder

des Maibaums.

und sind doch

 

angebunden.

 



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Kommentare zu diesem Text


 Saira (01.05.26, 13:19)
Manches Band bleibt ewig, liebe Moppel und das ist auch gut so. Ich denke, man kann es mit der Zeit lockern, ohne dass es zerreißt.

Dein Gedicht ist wunderschön.
 
Liebe Grüße
Saira

 EkkehartMittelberg (01.05.26, 14:34)
Hallo Moni,
solange am Maibaum Bänder naiv flattern,
zischen unten giftige Nattern.

Lg
Ekki
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