Schneemann ist über Nacht deutlich ergraut. Tapfer hält er noch Wacht, bis alles taut. Mit einmal ohne Zahl Blüten am Zweig. Pfingsten dann sommerwarm. Grille, nun geig!
Apfel fällt dumpf ins Gras, als wär ihm heiß. Nur noch im Seltersglas prickelt es leis. Alles döst. Dann erlöst Regen die Welt, die ihm ihr Durstgesicht entgegenhält.
Drachen im Himmelblau. Goldgelb der Wald. Tags darauf Wolkengrau. Wind weht nun kalt. Erster Frost. Braun wie Rost Astern noch blühn. Heiser ein Kranichschrei. Seht, wie sie ziehn!
Schaufenster bunt geschmückt lang vorm Advent. Kinder schon hell entzückt. Ungeduld brennt. Leiser Schnee. Zimt im Tee. Wann klopft er an? Wann steht er vor der Tür, der Weihnachtsmann?
Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.