münster am späten nachmittag im sommer
Gedicht
von Redux
Kommentare zu diesem Text
Hallo Redux!
Mich berührt an diesem Gedicht vor allem der Kontrast zwischen den abgegriffenen Büchern und der Leichtigkeit der Studentinnen auf ihren Fahrrädern.
Da stehen die Geschichten einer Stadt auf einem Rollwagen, gezeichnet von vielen Händen und vielen Jahren. Gleichzeitig fährt das Leben lachend und unbeschwert vorbei.
Besonders gefällt mir das Bild der orangefarbenen Etiketten, die wie Wundpflaster leuchten. Darin steckt etwas Tröstliches: Die Bücher tragen ihre Spuren, werden aber nicht aufgegeben.
Und dann der Schluss. Die vom Fahrtwind bewegten Röcke werden zu Schmetterlingen – schön, flüchtig und nicht festzuhalten. Für mich erzählt das Gedicht von diesen kostbaren Augenblicken, die man nur kurz berühren, aber niemals besitzen kann.
Liebe Grüße
Anne
Mich berührt an diesem Gedicht vor allem der Kontrast zwischen den abgegriffenen Büchern und der Leichtigkeit der Studentinnen auf ihren Fahrrädern.
Da stehen die Geschichten einer Stadt auf einem Rollwagen, gezeichnet von vielen Händen und vielen Jahren. Gleichzeitig fährt das Leben lachend und unbeschwert vorbei.
Besonders gefällt mir das Bild der orangefarbenen Etiketten, die wie Wundpflaster leuchten. Darin steckt etwas Tröstliches: Die Bücher tragen ihre Spuren, werden aber nicht aufgegeben.
Und dann der Schluss. Die vom Fahrtwind bewegten Röcke werden zu Schmetterlingen – schön, flüchtig und nicht festzuhalten. Für mich erzählt das Gedicht von diesen kostbaren Augenblicken, die man nur kurz berühren, aber niemals besitzen kann.
Liebe Grüße
Anne