Deutschland-Elfenbeinküste aus Sicht einer Witwe

Alltagsgedicht zum Thema Aktuelles

von  Moppel


 

Am Anfang war das Spiel zum Haare-Raufen,

(vielleicht sich mal paar neue Spieler kaufen?)

Denn echte Brecher waren die Ivorer,

die Deutschen kamen mühsam nur zum Tore.

 

Gleich nimmt das Wirtzchen einer an die Hand,

dacht ich, Sane´li, Musi - geht damit zum Sand-

kasten. Mit all den süßen Kleinen.

Drei Schritte brauchten die, Ivorer einen.

 

Die Afrikaner waren schnell wie Hell

und Nagelsmann erbrach Gebell.

Doch dann hat er es gut gemacht,

Amiri, Undav rein gebracht.

 

Und Undav, auch so’n Kasten, schafft sich Platz.

Ein neuer Müller? Mannschaftsschatz!

Und sieht dabei noch aus so wie mein Mann

in jüngren Jahren. Ja, und deshalb kann

 

ich gern ihn anschaun. Wirklich nett.

Weil Männe ich so gerne wieder hätt.

Man kann nicht alles haben, Mist.

Das Leben ist halt wie es ist.

 

Der Undav hat das Spiel gedreht.

So hoff ich, dass es weitergeht

Und er noch oft im Spiele steht

für dieses sorgenvolle Land.

 

Und klappt es nicht, liegt’s auf der Hand,

dann hoffe ich für Engeland.

Auch wenn dabei ich leise leide.

Denn Kane ist nur als Spieler eine Augenweide…



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Kommentare zu diesem Text


 EkkehartMittelberg (21.06.26, 11:58)
Diese Perspektive erweitert die Palette der Empfindungen  zu dem faszinierenden Spiel.
LG
Ekki

 Moppel meinte dazu am 21.06.26 um 12:48:
löcheln. Ja,bisschen Humor muss auch sein, Ekki. So ne Erweiterung schadet nie... :D
lG und danke von M.

 Verlo (21.06.26, 12:03)
Moppel, ich habe mir unter dem Titel etwas anders vorgestellt.

Ich dachte, 
Deutschland-Elfenbeinküste
ist eine deutsche Kolonie, die eine Witwe bereist hat.

Nein, FUSSBALL.

 Moppel antwortete darauf am 21.06.26 um 12:47:
Verlöchen,
für dich kann ich das über andere westafrikanische Länder veröffentlichen. Hab ja dort bearbeitet... Elfenbeinküste nicht. 
Fussball is doch auch mal schÖn. Mal was andres. Und völkerverbindend...lG von M.
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