In der Welt der deutschen Sprache gibt es die wahren VIPs – und es gibt die totalen Außenseiter. Wenn wir uns die Statistik anschauen, ist unsere Tastatur eigentlich eine extreme Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Angeführt wird die Elite vom unangefochtenen "E-Picker". Das ist kein neuer, hipper Beruf in einem Amazon-Lager und auch kein elektrischer Zahnstocher. Nein, der „E-Picker“ ist der absolute High-Performer unter den Buchstaben. Er pickt sich unfassbare 15,16 % des gesamten Textvolumens heraus! Egal welches Wort wir anfassen, das E drängelt sich immer vor. Es ist der nimmersatte König des Alphabets.
Und am anderen Ende der Nahrungskette? Da stehen die Buchstaben, die vom E-Picker nur die bitteren Krümel übriggelassen bekommen. Die absoluten Null-Performer.
Werfen wir einen Blick auf das traurige Trio der Arbeitsverweigerer:
Das Y: Schafft gerade mal magere 0,04 %. Es existiert im Deutschen gefühlt nur, damit wir „Hobby“ oder „System“ schreiben können. Ein Buchstabe mit permanenter Identitätskrise zwischen I und Ü.
Das X: Mit 0,03 % fast schon ein Phantom. Es taucht eigentlich nur auf, wenn eine Hexe auf dem Xylophon spielt oder wir in der Mathearbeit verzweifelt nach ihm suchen.
Das Q: Der absolute Tiefpunkt mit 0,02 %. Das Q ist so unselbstständig, dass es sich ohne sein emotionales Stützrad – das U – nicht mal vor die Tür traut. Ohne „Qu“ wäre das Q komplett arbeitslos.
Während der E-Picker seit je im Luxus schwelgt und in fast jedem zweiten Wort eine Party feiert, hocken Q, X und Y deprimiert in der Ecke...
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SCHREIBT GEFÄLLIGST MAL MEHR ÜBER
XYLOPHON SPIELENDE QUALLEN AUF YACHTEN!