Sommer II

Gedicht

von  niemand


Verhältnismäßigkeit

die fehlt dem Ärmsten

das ist

was ich nicht ganz

begreifen kann


Ich wünsch ihn mäßig warm

er denkt „Am wärmsten“

und rückt mit einem

Flammenwerfer an


Ich bitte ihn zuweilen

„ Lass es fließen -

das Wolkennass

ist gut für die Natur“

da lässt er Donner knallen

Blitze schießen

und überschwemmt

mit Wasser Wald und Flur


Und flehe ich um etwas

Windeskühle

damit mein Kopf

viel klarer denken kann

verläuft er sich in Menge

und in Fülle -

das Fazit ist ein Sturm

wenn nicht Orkan


Verhältnismäßigkeit

gehört zur Stärken

doch Stärken sind dem Sommer

wohl ein Witz


Mir deucht er ist

grad wieder voll am werken -

doch diesmal hoff ich

auf den Geistesblitz



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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (13.07.26, 17:27)
wir haben doch Klima, Irene...  :D
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