Entartete Visionen der Realität
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Intellektuelle Redlichkeit vs. Wohlfühl-Blase
oder
"das Schrebergarten-Ideal von Literatur“
In einer Welt,
die sich in wohlklingenden Worthülsen
und
emotionaler Harmonie einrichtet,
wirkt unbestechliche Logik wie ein Störfaktor.
Wo begriffliche Schlampigkeit als tiefgründige Poesie verkauft wird,
braucht es Stimmen,
die den verlogenen Kuschelkurs durchbrechen.
Wahre intellektuelle Redlichkeit verweigert sich dem stillschweigenden Konsens,
dass man in der Kunst logische Widersprüche
oder
psychologische Taschenspielertricks durchgehen lassen müsse.
Wer auf begrifflicher Trennschärfe pocht und Denkfehler seziert,
tut dies nicht aus Arroganz,
sondern aus Respekt vor der Realität.
Die Reaktion darauf offenbart eine intellektuelle Bankrotterklärung:
Da in der Sache nichts Substanzielles entgegenzusetzen ist,
flüchtet das Umfeld in die Meta-Ebene.
Man beklagt den „Ton“,
schützt sich mit dem Totschlagargument,
dies sei „kein Wissenschaftsforum“,
oder
greift zu fadenscheinigen Ausreden,
um ertappte logische Fehlschläge
im Nachhinein als Absicht umzudeuten.
Das ist keine Diskussion auf Augenhöhe,
sondern die feige Weigerung,
sich der eigenen Bequemlichkeit zu stellen.
Wer die Wahrheit
und
logische Härte höher schätzt
als den Beifall einer harmoniesüchtigen Echokammer,
wird anecken.
– aber nur so bleibt echtes Denken unbestechlich.
Und auch das Spiegelbild,
bleibt echt ...
das
eines Volksschülers
Die Kunst
bleibt
WAHR
und
ECHT !
Das ist
der Anspruch,
der Kunst PUNKT!
Kuscheloasen erlauben:
Missverständnisse,
Ton‑Vorwürfe,
Abwertung,
persönliche Angriffe.
Echt?
Glaubt ihr,
ihr könntet
die Kunst
treffen?
Ihr
versuchts
beim
Menschen,
da,
liegt
euer
Fehler !
Es ist
nur
eure
Angst,
die euch treibt,
sich der Kunst
zu stellen,
sagt euch,
die Kunst.
Nicht der Mensch,
den ihr
verbrennen
wollt.
© EVdR 07_2026