FRAGMENT AUS DEM VERSCHOLLENEN REICHSHUNDSTAGEBUCH VON BISMARCKS ERSTER DOGGE 'TYRAS I'

Tagebuch zum Thema Fantasie

von  harzgebirgler

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8. April 1878. Heute stand die Neuordnung des Balkans auf der Tagesordnung. Oder wie ich es nenne: Ein absolut hundsmiserabler Vormittag. Mein Fürst saß mit dem russischen Minister Gortschakow im Arbeitszimmer. Der Russe fing plötzlich an, wild mit den Armen zu fuchteln und laut zu bellen. Ein klarer Verstoß gegen das territoriale Vorrecht des Kanzlerhundes!
Ich fackelte nicht lange und habe die Verhandlungen im Rahmen einer spontanen 'Bündnispolitik' verkürzt, indem ich ihn direkt zu Boden riss. Er winselte wie ein nasser Pudel. Mein Herr schimpfte zwar pro forma, reichte mir unter dem Tisch aber ein fettes Stück Blutwurst. Außenpolitik ist eigentlich ganz einfach: Wer am lautesten knurrt, kriegt das Filet. Die russisch-deutsche Freundschaft ruht nun auf festem Boden. Hauptsächlich, weil Gortschakow noch darauf liegt.“


:D



Anmerkung von harzgebirgler:

s. a. https://keinverlag.de/511170.text

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Kommentare zu diesem Text


 Aber (01.08.26, 17:45)
Ein Zitat vom Reichskanzler ist mir nur aus dem Kopf gegangen: In meinem ganzen Leben hatte ich vielleicht zwölf Minuten Glück.

 harzgebirgler meinte dazu am 01.08.26 um 18:31:
das können viele augenblicke sein
fällt mir zu bismarcks zeitmessung prompt ein.
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