Conímbriga
Gedicht
von Tula
Kommentare zu diesem Text
Nach gefühlten 100 Texten: 1 Gedicht! Dafür danke ich dir von Herzen, Tula! 
Du beschreibst auf sehr poetische Weise den Niedergang eines Imperiums. - Im Grunde kräht kein Hahn danach: selbst die eingebürgerte Echse streift die ewigen Steine nur im Vollbesitz gefühlter Langeweile.
Das Weltkulturerbe bröckelt und Staub legt sich auf deine Schuhe.
Du weißt um das Ende von allem. Und wusstest es immer.
Man grüßt
Du beschreibst auf sehr poetische Weise den Niedergang eines Imperiums. - Im Grunde kräht kein Hahn danach: selbst die eingebürgerte Echse streift die ewigen Steine nur im Vollbesitz gefühlter Langeweile.
Das Weltkulturerbe bröckelt und Staub legt sich auf deine Schuhe.
Du weißt um das Ende von allem. Und wusstest es immer.
Man grüßt
Lieber 8er
Man könnte darüber grübeln, wer irgendwann einmal über unseren Niedergang dichten wird
wobei mich das Thema Vergänglichkeit seit meinem 60. neulich besonders beschäftigt 
Oder vielleicht dachte ich mir auch, dass man im Sommerurlaubsmonat August mal ein bisschen Werbung für die zweite Heimat machen könnte. Vielleicht schaut ja jemand vorbei
In diesem Sinne, unvergängliche Grüße
Tula
Man könnte darüber grübeln, wer irgendwann einmal über unseren Niedergang dichten wird
Oder vielleicht dachte ich mir auch, dass man im Sommerurlaubsmonat August mal ein bisschen Werbung für die zweite Heimat machen könnte. Vielleicht schaut ja jemand vorbei
In diesem Sinne, unvergängliche Grüße
Tula
stark-bin gerne deiner Wanderung durch die lebendige mediterane Geschichte gefolgt-LG Willem
Da lässt der Charme mich von Verfall erzittern.
LG
Ekki
LG
Ekki
Lieber Willem und lieber Ekki
Danke euch! "Charme" ist für diese Ruine gewiss nicht unpassend. Schon wenn man bedenkt, dass der größere Teil erst noch ausgegraben werden muss.
LG Tula
Danke euch! "Charme" ist für diese Ruine gewiss nicht unpassend. Schon wenn man bedenkt, dass der größere Teil erst noch ausgegraben werden muss.
LG Tula
Beste Reenactment-Poesie zur Antike, und, erstaunlich, auch Säulen aus Ziegelstein vermögen klassisch zu tragen und Würde auszustrahlen! Wenn ich nicht aus Altersgründen das Reisen weitgehend aufgegeben hätte, ich würde, statt des allzu bekannten Pompeji, gern mal Conimbríga besuchen! Vielen Dank, Tula!
Lieber Quoth
So spektakulär wie Pompeji ist die Ruine nicht. Aber das hat auch seinen Reiz, weil sie eben nur spärlich besucht wird und gerade deshalb in der Stille zum Sinnieren über das Leben in der Stadt damals einlädt. Ich war vor wenigen Jahren dort, an einem tatsächlich glutheißen Tag, und das beflügelte dann meine Phantasie ...
LG Tula
So spektakulär wie Pompeji ist die Ruine nicht. Aber das hat auch seinen Reiz, weil sie eben nur spärlich besucht wird und gerade deshalb in der Stille zum Sinnieren über das Leben in der Stadt damals einlädt. Ich war vor wenigen Jahren dort, an einem tatsächlich glutheißen Tag, und das beflügelte dann meine Phantasie ...
LG Tula
Ein grandioser Text eines der besten Schreiber, der mir jemals untergekommen ist: Präzise Sprache ohne Metaphernballast mit einem herrlich lakonischem Schluss.
Kommentar geändert am 02.08.2026 um 10:38 Uhr
So isses!
Jo,meine liebe Heidrun.......
Lieber downunder
So ein Versuch, in Hexametern zu schreiben, wird den Kriterien moderner Lyrik natürlich nicht gerecht
Es sollte natürlich die Atmosphäre der Stätte und Phantasie dazu in Bildern herüberbringen. So freue ich mich sehr, dass es dir und anderen gefällt.
Dankend lieben Gruß
Tula
So ein Versuch, in Hexametern zu schreiben, wird den Kriterien moderner Lyrik natürlich nicht gerecht
Dankend lieben Gruß
Tula
:) 
die desertifizierung schreitet fort
entsprechend nietzsches einst'gem 'wüsten'-wort.
lg
harzgebirgler
die desertifizierung schreitet fort
entsprechend nietzsches einst'gem 'wüsten'-wort.
lg
harzgebirgler
Lieber Harzer
Die Ruine mit für die Epoche typischen Bäumen und anderen Pflanzen zu beleben, ist eine gute Idee. Ganz ohne Wald drum herum steht sie nicht da, da täuschen die Bilder etwas.
Dankend lieben Gruß
Tula
Die Ruine mit für die Epoche typischen Bäumen und anderen Pflanzen zu beleben, ist eine gute Idee. Ganz ohne Wald drum herum steht sie nicht da, da täuschen die Bilder etwas.
Dankend lieben Gruß
Tula
Hallo Tula,
Sei herzlich gegrüßt von Gil.
wärest du nicht selbst ein Wanderer durch Zeiten und Welten
und suchtest du nicht dein Heil und dein Glück fern von Zuhaus,
man könnte seine Freude nicht verhehlen, dir zu folgen,
um Raum, Zeit, Vergangenheit, Gegenwart nicht nur unter einen Hut,
nein, in das Hirn, die müden Beine, die trockene Kehle oder den hungrigen
ach so lüsternen Magen zu bekommen. Deinem Ruhm, die Dichtkunst
zu verbreiten, zu ehren, mit Bildern und Glanz zu versehen, wären wir,
ich spreche für mich, indessen weiterhin schutzlos ausgesetzt.
Lieber Gil
Sicher! der lüsterne Magen, der beste der Strolche,
welche mich halten, die Weine des Südens zu ehren,
Stockfisch, Sardinen und schließlich pasteis de nata ...
Was will man sonst? Es sei ab und an ein deutsches Bierches.
LG Tula
Sicher! der lüsterne Magen, der beste der Strolche,
welche mich halten, die Weine des Südens zu ehren,
Stockfisch, Sardinen und schließlich pasteis de nata ...
Was will man sonst? Es sei ab und an ein deutsches Bierches.
LG Tula
Moin Tula,
der Hauch der Antike lässt uns immer wieder staunen.
Hätte ich es vor Jahren gelesen, wäre ich auf der Fahrt von Fatima nach Nazeré rechts abgebogen!
LG TT
der Hauch der Antike lässt uns immer wieder staunen.
Hätte ich es vor Jahren gelesen, wäre ich auf der Fahrt von Fatima nach Nazeré rechts abgebogen!
LG TT
Lieber Tasso
Es ist nie zu spät für eine weitere poetische Reise
Dankend lieben Gruß
Tula
Es ist nie zu spät für eine weitere poetische Reise
Dankend lieben Gruß
Tula