Und das Leben kostet Leben und der Tod hält still die Bank und die Menschen haben Träume oft ihr ganzes Leben lang. Ach, es sind des Lebens Flügel lahm, wenn sie kein Traum beschwingt. Der Gevatter schwingt ’ne Sense die den Traum zu Fall gern bringt. An ’nem rabenschwarzen Freitag hängt am Kreuz ein guter Mann und es sticht den Leib die Lanze eines Häschers selbst noch dann. Und er hauchet aus sein Leben und sein Leiden ist vorbei und im Tempel reißt der Vorhang mittendurch in Hälften zwei. Manche/r weint und barmt von Herzen hält auch wohl beim Toten Wacht und Pilatus wäscht die Hände scheu in Unschuld mit Bedacht. Und am Richtplatz herzlos Gaffen Pöbel Judas und Verrat - dunkel hüllt ein sich der Mittag, Gottes Zorn beschwört die Tat. Der bald grabgelegte Künder war ein König ohne Staat er stand auf und fuhr zum Himmel - lebt und mehret seine Saat! Er stand auf und fuhr zum Himmel - lebt und segnet seine Saat!
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