Kunst-Ego te absolvo
Text
von Vaga
Kommentare zu diesem Text
@ Vaga
Ich habe selten einen so guten und auf den Punkt treffsicheren Text über einen sich fast schon für ein göttliches Wesen haltenden Kunst-Egomanen gelesen. Was könnte ein solcher Besseres machen, als den Abdruck seines Fußes als Kunstwerk der Welt zu hinterlassen. Dass Du den Fuß gewählt hast,gefällt mir im doppelten Sinne. Erstens ist der Fuß [die Füße] etwas auf dem der Mensch steht, geht, sich fortbewegt und zweitens sprechen wir sogar im ökologischen Sinn vom „auf dem Planeten seinen Fußabdruck zu hinterlassen“, im Guten wie im Schlechten. Ich finde, das trägt im Text doppelt. Dieses Kunstwerk in seinem Hause zu platzieren hätte auch wieder einen doppelten Aussagesinn. Erstens solange der Meister lebt, brächte es ihm Bewunderung und zweitens, sollte er nicht mehr da sein, würde die Aufmerksamkeit erneut auf ihn und seine Verdienste, bei der Testamentseröffnung gelegt. Und vielleicht machte jemand sogar den Vorschlag diese Kostbarkeit in ein Museum zu verlegen, dann wäre es, drittens, nochmals aufgewertet. Herrlich wie Du die Vorbereitung, die Vorfreude des Meisters, bis ins kleinste Detail beschreibst. Das hat etwas Erotisches, das ist Selbstverliebtheit pur, vom Fuß in die Farbe tauchen, bis zur Rahmenanfertigung
[natürlich und selbstverständlich] mit Blattgold-Auflage. Sogar der vorübergehende Zweifel des Meisters ist sehr gut getroffen. Ein kurzes Wanken und dann wird alles nicht nur so zurechtgelegt wie es passt, sondern durch den Zweifel und dessen Beseitigung erhält alles noch mehr Bedeutung.
Dass der Meister am Ende sich noch seiner karrierefördernden Fußtritte besinnt, krönt die Geschichte und spendet dem Künstler sogar ein Körnchen Edelmut [ein kleines] welcher jedoch durch die Hoffnung auf ein nicht Bemerken seiner „Verfehlungen“ dann gleich abhanden kommt. Alles in allem der große Zampano ist und bleibt glücklich und zufrieden und ich bin glücklich einen so guten und gelungenen Text zur Thematik gelesen zu haben. Echt spitze! Mit lieben Grüßen in Deine Richtung, Irene die sich ein Schmunzeln, nein, sogar ein Lachen nicht verkneifen konnte
Ich habe selten einen so guten und auf den Punkt treffsicheren Text über einen sich fast schon für ein göttliches Wesen haltenden Kunst-Egomanen gelesen. Was könnte ein solcher Besseres machen, als den Abdruck seines Fußes als Kunstwerk der Welt zu hinterlassen. Dass Du den Fuß gewählt hast,gefällt mir im doppelten Sinne. Erstens ist der Fuß [die Füße] etwas auf dem der Mensch steht, geht, sich fortbewegt und zweitens sprechen wir sogar im ökologischen Sinn vom „auf dem Planeten seinen Fußabdruck zu hinterlassen“, im Guten wie im Schlechten. Ich finde, das trägt im Text doppelt. Dieses Kunstwerk in seinem Hause zu platzieren hätte auch wieder einen doppelten Aussagesinn. Erstens solange der Meister lebt, brächte es ihm Bewunderung und zweitens, sollte er nicht mehr da sein, würde die Aufmerksamkeit erneut auf ihn und seine Verdienste, bei der Testamentseröffnung gelegt. Und vielleicht machte jemand sogar den Vorschlag diese Kostbarkeit in ein Museum zu verlegen, dann wäre es, drittens, nochmals aufgewertet. Herrlich wie Du die Vorbereitung, die Vorfreude des Meisters, bis ins kleinste Detail beschreibst. Das hat etwas Erotisches, das ist Selbstverliebtheit pur, vom Fuß in die Farbe tauchen, bis zur Rahmenanfertigung
[natürlich und selbstverständlich] mit Blattgold-Auflage. Sogar der vorübergehende Zweifel des Meisters ist sehr gut getroffen. Ein kurzes Wanken und dann wird alles nicht nur so zurechtgelegt wie es passt, sondern durch den Zweifel und dessen Beseitigung erhält alles noch mehr Bedeutung.
Dass der Meister am Ende sich noch seiner karrierefördernden Fußtritte besinnt, krönt die Geschichte und spendet dem Künstler sogar ein Körnchen Edelmut [ein kleines] welcher jedoch durch die Hoffnung auf ein nicht Bemerken seiner „Verfehlungen“ dann gleich abhanden kommt. Alles in allem der große Zampano ist und bleibt glücklich und zufrieden und ich bin glücklich einen so guten und gelungenen Text zur Thematik gelesen zu haben. Echt spitze! Mit lieben Grüßen in Deine Richtung, Irene die sich ein Schmunzeln, nein, sogar ein Lachen nicht verkneifen konnte