REAGAN BLICKT AUS DEM BILD IM OVAL OFFICE
ZU TRUMP HIN DER AM SCHREIBTISCH SITZT, GEBEUGT,
UND RESÜMIERT: „ES DAUERT ZWAR NOCH BIS
DIE AMTSZEIT SICH VON DEM ZUM GLÜCK DANN NEIGT
DOCH RECHNE ICH JETZT QUASI AUS DEM GRAB
MIT DIESEM ERZNARZISSTEN SCHON MAL AB!...
...Hinter diesem historischen Resolute-Desk saßen Männer, die das Gewicht der Verantwortung verstanden. Sie begriffen, dass dieses Amt geliehen ist – geliehen vom amerikanischen Volk. Doch was ich dort unten sehe, ist kein Staatsmann. Es ist ein Mann, der dieses Zimmer mit einer Manege verwechselt.
Er glaubt, die Welt dreht sich um ihn. Jedes Wort, das er spricht, jede Geste dient nur dem eigenen Ego. Ein ‚stabiles Genie‘? Mein Gott, echte Stärke prahlt nicht. Sie muss sich nicht selbst lauthals krönen, weil sie im Stillen wirkt, getragen von Charakter, Würde und Demut vor Gott.
Ich sprach einst von der ‚strahlenden Stadt auf dem Hügel‘. Ein Amerika, das wie ein Leuchtfeuer der Freiheit in die Welt strahlt – optimistisch, einladend, unerschütterlich. Er dagegen zeichnet ein Bild von Verfall und Finsternis, um sich selbst als einzigen Retter zu inszenieren. Er baut Mauern, wo wir Brücken zu unseren Alliierten bauten. Er attackiert die Säulen unserer Demokratie, die wir mit Stolz verteidigt haben. Er nennt es ‚America First‘, doch in Wahrheit macht er dieses großartige Land dadurch nur einsam, isoliert und im Inneren zutiefst gespalten. Er macht Amerika nicht groß. Er macht es kleinmütig.
Und schaut euch an, was er auf der Weltbühne anrichtet! Zu meiner Zeit wusste der Kreml ganz genau, wo die roten Linien verlaufen. Wir haben die Despoten in Moskau nicht umgarnt, wir haben sie durch unmissverständliche, glaubwürdige Stärke in die Schranken gewiesen. Niemals – niemals! – hätte ein Diktator wie Putin es gewagt, die Ukraine zu überfallen, wenn im Oval Office ein Präsident gesessen hätte, dessen Wort noch ein eisernes Versprechen war. Aber er? Er feilscht mit der Freiheit, erpresst Verbündete und zögert bei Hilfen, während unschuldige Menschen sterben. Er lässt sich von Russland auf der Nase herumtanzen, weil er das Prinzip der Abschreckung für einen billigen Immobilien-Deal hält.
Gleichzeitig stolpert er kopflos in einen unvorbereiteten Krieg am Golf, lässt sich vom Iran und regionalen Konflikten treiben und leert Amerikas Rüstungslager für einen Feldzug ohne Verbündete und ohne Plan. Wir haben damals gezielte Nadelstiche gesetzt, wenn es nötig war, aber wir haben unser Land nicht isoliert in langwierige Abenteuer im Nahen Osten gestürzt, die uns strategisch blind und verwundbar machen. Wir wussten, dass Amerikas Sicherheit untrennbar mit unseren globalen Bündnissen verknüpft ist. Wer Allianzen zerstört, zerstört das Fundament unserer eigenen Stärke.
Ich habe mit politischen Gegnern gerungen, hart in der Sache, aber immer mit Respekt vor dem Gegenüber und der Verfassung. Er kennt nur persönliche Vernichtung und das Schüren von Hass.
Er hat meinen Slogan genommen, ja. Aber er hat seine Seele ausgesaugt. Wo Hoffnung war, sät er Wut. Wo Einigkeit war, erntet er Spaltung. Wo globale Führung nötig wäre, hinterlässt er ein gefährliches Vakuum. Ein trauriger Anblick für dieses stolze Zimmer...“