Merkur

Sonett

von  Quoth

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Dass auch das Schöne möcht verkäuflich sein,

doch sich dabei nicht etwa prostituiere,
dass es vermittle angenehmen Schein,
als Ware tauge und sich doch geniere,
mische Wahrhaftigkeit mit Nonchalance,
verbinde Anmut mit des Aufruhrs Keim
gebe dem Unerhörten eine Chance
und flöße ein recht bittern Honigseim:
Des Diamanten Härte, sie ist weich
verglichen mit Merkurs Auflage, dass
die Kunst nicht nur durch stille Winkel schleich,
im Spiel des Markts erweise sich als As.
      O einmal möcht, Geflügelter, ich borgen
      von dir die Kraft und das Geschäft besorgen.



Anmerkung von Quoth:

Das sechste der Planetenkinder von Goltzius-Saenredam mit meinem Sonnet.

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