Lärm - des einen Lust, des anderen Last
Glosse zum Thema Sensibilität
von eiskimo
Anmerkung von eiskimo:
Am Lärm scheiden sich die Geister.
Kommentare zu diesem Text
Ich fahre ständig mit dem Rad durch kleine Ortschaften/Dörfer, sprich durchs Land und habe nichts dergleichen sehen und hören können. Auf dem Land ist es wesentlich ruhiger und die Menschen, das muss man positiv erwähnen, sind allesamt höflicher, als in den Städten. Man wird freundlich gegrüßt und wenn man selber grüßt, freut sich das Gegenüber. In der Stadt wird das Grüßen eines Vorbeifahrenden/oder Gehenden als eine Art Perversion wahr genommen: Was willst du denn, lass diese Anzügölichkeiten. Und wenn ich es so zusammenfassen darf, kommen mir Menschen auf den Dörfern auch irgendwie naiver vor, den Ballungsräumen gegenüber. Aus der Sicht des Landbewohners ist alles nicht so schlimm, wie es kritische Münder künden. Wir sind nicht zu viele auf einem Haufen, wer sagt denn sowas? Man sollte noch dichter zusammenrücken. Sowas kann nur von Leuten kommen, die genügend Platz besitzen um atmen zu können, die keine Bedrohungen sehen, weil keine da sind und wenn man nur eine Idylle kennt, dann überträgt man die Vorstellung auch auf andere Gebiete. Ich weiß nicht wo Du wohnst, aber dort scheint die Landwelt eine Hochburg der Ausuferung zu sein, ein Ort der Lautstärke.
LG niemand
LG niemand
Kommentar geändert am 31.08.2026 um 10:46 Uhr