Putzilein, dein Trost ist nah!

Alltagsgedicht zum Thema Ironie

von  niemand


Arm an Arm und Bein an Bein,

tanzen wir nun Ringelreihn -

tanzen gegen jene an,

die uns Böses angetan.


Kommt doch, Putzilein, in Arm,

Mama hält dich schützend, warm,

Papa streicht dir deinen Kopf,

Uroma flicht dir den den Zopf -

und inmitten des Geflechts

outet sie sich gegen Rechts.


Jetzt kann dir doch nichts geschehn,

wo doch alle zu dir stehn,

trockne deine Tränchen ab -

atme still, nicht schnapp.schnapp, schnapp!

Bist zwar 40 und bejahrt,

doch im Innern, blütenzart.


Hopp, hopp, hopp im Kollektiv -

links und rechts. Nein, Gott, wie schief!

Lechts ist bös und rinks ist gut.

Kind, das hat man doch im Blut.

Ach, die Welt ist so gemein

[schwing den Arm und wirf dein Bein]

Schau, auch Gott ist dir gewogen -

spendet einen Regenbogen.


Kind, dir wird schon nichts passieren -

Mama kann gut intrigieren,

Papa, der das Böse kennt

und sich Propagandi nennt,

wird schon etwas Linkes drehen.

Putzilein, das wird schon gehen.

Alles wird dann, übers Jahr,

so wie es schon immer war!




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Kommentare zu diesem Text


 DanceWith1Life (08.09.26, 19:34)
Die neue Deitschlandhymne im trumpschen Wortschatzilein?

 niemand meinte dazu am 08.09.26 um 19:38:
Wer sollte es besser wissen, als der große Dance   8-)     

 DanceWith1Life antwortete darauf am 08.09.26 um 19:48:
Lach, brauch ich nen Anwalt?

 niemand schrieb daraufhin am 08.09.26 um 19:49:
Woher soll ich das wissen?

 DanceWith1Life äußerte darauf am 08.09.26 um 20:02:
Jetzt fühl ich mich aber wirklich geschmeichelt von so viel vorausgesetzter Selbstbestimmung.
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