Noch nie neben einem gesessen,
nicht einem ins Auge geschaut
und dennoch dermaßen vermessen
zu sein, dass man Chroniken baut?
Man lettert von Lieben und Speisen
und alles was jener gern tut.
Was will man denn damit beweisen,
dass man solchen kennt, sogar gut?
Wer schreibt, scheint der Herr dessen Lage,
weiß stets was der fühlt, oder denkt,
des Morgens, bei Nacht und bei Tage -
und wird nur von Medien gelenkt.
Noch nie mit so einem gesprochen,
kein einziges Wörtchen getauscht
und schon dessen Absicht gerochen
und die minuziös aufgebauscht.
Was will uns, wer schreibt, damit sagen -
ein solcher lässt ihm keine Ruh?
Der Rat wäre, Folgendes wagen:
Geh hin, schau ihn an, hör ihm zu!