Loser

Alltagsgedicht zum Thema Ironie

von  niemand




Wer hängt denn da so in den Seilen

und bietet sich als Elend dar

wer hat kaum Lust

hier zu verweilen?

Der Januar

der Januar


schleicht wie ein grauer Jammerlappen

in müden Schlappen

kommt kaum klar


Nichts mag gelingen

nichts will klappen -


wen hast du uns geboren


Jahr?



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Kommentare zu diesem Text


 monalisa (09.01.22, 10:14)
Der Titel hat mch angelockt, liebe Irene, ein Anglizismus bei dir!?
Du bist halt immer wieder für Überraschungen gut.
Mir gefällt diese, nicht ganz ernst gemeinte, Betrachtungsweise, die ihr Körnchen Wahrheit nicht verhehlt. Bleibt die Frage, ob - im dritten Pandemiejahr- die Kraft- und Lustlosigkeit des Januars Projektion eigener Befindlichkeit sein könnte (vorsichtig formuliert ;) )!

Liebe Grüße
mona

 Agnete meinte dazu am 09.01.22 um 10:26:
Grins, der arme Januar. Kopfstreichel von Monika

 niemand antwortete darauf am 09.01.22 um 17:38:
Bei nicht so ernsten Themen hatte ich ab und an schon Anglizismen verwendet, obwohl sie mir nicht so zusagen. Das ist wohl der bekannte Widerspruch im Menschen ;) liebe Mona. Du hast aber nicht unrecht mit der Behauptung, dass sich hinter dem Gedicht die eigene Antriebslosigkeit und Missmut verstecken. Ja, die beiden plagen mich fast jedes Jahr. Dieses noch ein wenig stärker. Aber man sollte den Kopf nicht hängen lassen. Ich werde es versuchen. Kommen auch bessere Zeiten.
In diesem Sinne, auch Dir gute Zeiten wünschend, grüße ich dankend in Deine Richtung, Irene

 niemand schrieb daraufhin am 09.01.22 um 17:40:
Ich bedauere mich aber selber noch viel mehr :(  liebe Monika.
Der Monat ist nur ein Bild für meine momentane Stimmung.
Mit liebem Dank und gräulich gefärbten Grüßen, Irene

 AchterZwerg (09.01.22, 11:26)
Ein paar hundert Meter höher gibt der sich schon mehr Mühe, mimt den  Weißbinder und spachtelt ekle Löcher zu.

Allerdings nur für kurze Zeit;  bald schimmert wieder der Plattenbau durch ...

Zwinkergrüße
Heidrun

Kommentar geändert am 09.01.2022 um 11:27 Uhr

 niemand äußerte darauf am 09.01.22 um 17:43:
Ich stelle mir ihn grade beim "Spachteln ekler Löcher" vor :O Bei uns hätte der aber viel zu spachteln, so viel Weißbinder hat der nicht. Heute war das Radeln "grau"enhaft. Kalt und nass und echt dortmundig.
Ich zwinker Dir mal zurück. Das muntert auf ;) irgendwie
Mit liebem Dank und Grüßen, Irene

 plotzn (09.01.22, 12:11)
Tjy, Irene, nicht jeder Nachwuchs kann so gut geraten wie das Vorzeigekind Mai. Zum Glück besuchen sie uns alle abwechselnd, so dass der Jammer begrenzt ist.

Liebe Grüße,
Stefan

 niemand ergänzte dazu am 09.01.22 um 17:47:
Ich kann mich aber an Mai-Monate erinnern, die ein Stiefkind des Jahres waren, lieber Stefan. Manchmal gelingt der Nachwuchs dann doch nur mäßig ;) da kann man ihm noch so viel Blütenkränze auf den Kopf legen ... da könnte nur eine Schönheits-OP helfen :( Dennoch, die Hoffnung usw. und so fort ...

Mit liebem Dank und lieben Grüßen zurück, Irene

 plotzn meinte dazu am 09.01.22 um 18:52:
Die ollen Blagen sind halt nicht jedes Jahr gleich brav…

 niemand meinte dazu am 10.01.22 um 17:23:
stimmt!

 Thal (19.03.22, 12:41)
Das erinnert mich an einen Januar dieses Jahr, wie ich ihn noch nie erlebt hab, aber haargenau. (Kann nun mittlerweile wieder die Füße heben Mitte März)
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