Du bist kein Spinner; ich bin kein Spinner.
Wir sind keine Spinner!
Dennoch haben wir diesen Spinnerbelag unter den Sohlen,
unter Schuhen, mit denen wir gerne zusammen ausgehen und bewegt zeigen,
wie starre Gedanken,
vom Fuß gerührt,
schließlich doch eine Wahlheimat in uns finden.
Zum Kommen, zum Tanzen, zum Gehen,
zum Halten, zum Stehen, zum Bleiben …
vielleicht?
Der Untergrund ist schwarz, nicht ganz, aber zumindest schwarz
gepunktet und ist doch eigentlich eher ein Ausrufezeichen nach einem Satz;
einem Satz, der irgendwo darunter im Beton des Bodens ein Herz einmauerte.
Doch soweit mag ich nicht denken,
ich will es dort nicht für mich erkennen und bleibe
am Ball mit dir,
schwimmend an einer Oberfläche aus ungetrübterem Wasser,
im Spiel um etwas, das uns Fluss verspricht.
Doch zu dicken Bällen geballt, Beulen aus dunkler Nacht,
bedecken sie die Strahlen unserer Schritte, wo sie uns anlacht,
zum Preis von Namen und Orten tanzen die Rollen verweht
in ihren Spuren und haben Geschmack
vom Kuchen, der irgendwann zu Weihnachten ankommen soll …
nur wohin, wenn es kein Zuhause gibt?
Und wann, wenn es keine Chance gibt?
Und warum, wenn wir darauf stehen?
Ich bin versucht zu sagen: den Untergrund wähltest du aus
und ich bin versucht zu sagen: damit war ich anfangs schon raus,
eben wie dieser glitschige Reim, der einfach auf dem Bahnhof klebt;
wartend.
Ein bisschen ausgelacht.
Denn damit stand ich auf einem Gleis,
auf dem man auf Abtransport wartet
mit so vielen anderen, die vor mir kamen und doch böse taten,
damit war ich schon …
anfangs raus.
Ich spreche nicht von dem, was wir haben,
ich schreibe von dem, was die Gaben eines Tisches versprechen,
der auf dem Spinnerbelag steht und diesem, vom Himmel aus gesehen,
das unwägbare Dunkel nimmt;
durch und in meinem Traum,
als etwas, das mich morgens weckt und sagt:
hey, schau …
ich bin endlich wach
und es wird langsam hell.