du und ich
das ist ein wissen
um die stillen dinge
ein blick
der nichts erklären muss
ein schweigen
das nicht leer wird
wenn die worte fehlen
du kennst mein zögern
zwischen zwei gedanken
mein lächeln
bevor es sichtbar wird
und ich weiß
wann deine stille
nur eine pause ist
und wann sie
eine hand braucht
wir müssen nichts erzählen
um uns zu begegnen
kein großes versprechen
kein für immer
in gold gerahmt
nur dieses
selbstverständliche bleiben
du hier
ich dort
und doch
ein stück zuhause
ineinander
so wächst vertrautheit
nicht aus den großen sätzen
sondern aus allem
was wir längst
nicht mehr sagen müssen