Gnothi seauton
Kurzprosa zum Thema Bewusstsein
von Regina
Kommentare zu diesem Text
Graeculus (76)
(07.07.22, 23:38)
(07.07.22, 23:38)
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Alles, was man anstrebt, führt wieder in die unerlöste Welt, jene, die einmal höchste Sinneslust gewährt, um im nächsten Augenblick Krankheit und Schmerzen zu bieten. Sich von diesen Gegensätzen frei zu machen, ist die Kunst.
Graeculus (76) antwortete darauf am 07.07.22 um 23:55:
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weil darin die Freiheit liegt.
Graeculus (76) äußerte darauf am 08.07.22 um 00:06:
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Wünsche bedeuten eine elektromagnetische Aufladung deines Systems, die in jedem Fall folgen zeigt: Erfüllen sie sich, zeigt sich in den meisten Fällen, mit welchen Nebenwirkungen sie verbunden sind. Erfüllen sie sich nicht, wird die Aufladung stärker und auch das hat Folgen. Hörst du mit dem Wünschen auf, nimmst du dem zwingenden Charakter elektromagnetischer Auswirkungen die Spitze. Durch die meditative Haltung der Neutralität bekommst du das Leben in den Griff.
Graeculus (76) meinte dazu am 08.07.22 um 09:28:
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Es kümmert nicht mehr. Was nicht mehr begehrt wird, leistet aber keinen Widerstand mehr und kommt. Loslassen ist das Prinzip jeglicher Magie. Aber auch das kann man nicht wollen.
Was begehren die Menschen: Macht, Wollust, Besitz, Wissen oder Bequemlichkeit. Das sind irdische Ziele, der Urgrund der eigenen Seele, der immanente wie transzendente Geist fördert diese nicht, jedenfalls nicht auf Kommando.
Was begehren die Menschen: Macht, Wollust, Besitz, Wissen oder Bequemlichkeit. Das sind irdische Ziele, der Urgrund der eigenen Seele, der immanente wie transzendente Geist fördert diese nicht, jedenfalls nicht auf Kommando.
Neophyten? Das sind doch Blumen, oder?
Neophyten sind neue Kandiaten einer Mysterienschule, also Anfänger, die geistig geschult werden.
Nee, das ist mir zu esoterisch....
Hallo Graeculus,
könnte dein Einwand von Regina nicht aufgelöst werden, wenn sie sagen würde, dass das Ziel zwar ist, von Wünschen frei zu sein, dass dies aber nur erreicht werden kann, wenn man einem Metawunsch folgt, nämlich von Wünshen frei zu sein. Wenn es funktioniert, so die bedürfnislose Stille zu erreichen, wäre es mir gleichgültig, ob es einen Bruch der Logik darstellt.
könnte dein Einwand von Regina nicht aufgelöst werden, wenn sie sagen würde, dass das Ziel zwar ist, von Wünschen frei zu sein, dass dies aber nur erreicht werden kann, wenn man einem Metawunsch folgt, nämlich von Wünshen frei zu sein. Wenn es funktioniert, so die bedürfnislose Stille zu erreichen, wäre es mir gleichgültig, ob es einen Bruch der Logik darstellt.
Graeculus (76) meinte dazu am 08.07.22 um 12:51:
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Graeculus (76) meinte dazu am 08.07.22 um 12:58:
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Hermann Hesse:
"...und so soll mir jeder neue Tag
neue Freunde, neue Brüder weisen,
bis ich leidlos alle Kräfte preisen,
aller Sterne Gast und Freund sein mag."
"...und so soll mir jeder neue Tag
neue Freunde, neue Brüder weisen,
bis ich leidlos alle Kräfte preisen,
aller Sterne Gast und Freund sein mag."
@ Graeculus. Ich komme nach meinem Kurzurlaub noch einmal darauf zurück. Momentan fehlt mir die Muße.
Graeculus (76) meinte dazu am 12.07.22 um 00:12:
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Zen ist eine ganz spezielle Form des Buddhismus, die wir als Westler vllt. gar nicht oder falsch verstehen. Der Zen- oder auch ein anderer Meister wird den Geistesschüler aber nicht als erstes damit beschäftigen, Beweise für die Reinkarnation zu erbringen, sondern er stellt ihm Selbstbeobachtungs- und Lebensbetrachtungsaufgaben, die seine Wahrnehmung und sein Bewusstsein entwickeln. Da kommen dann Erkenntnisse dabei heraus, aber keine Dogmen. Erkenntnisse sind nie absolut. Die Erkenntnis, es habe mehrere oder gar sehr viele Erdenleben gegeben, kann immer auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, angezweifelt oder aufgrund neuer Forschungen abgeändert werden. Die Betrachtungen richten sich aber vor allem in die Tiefe des eigenen Selbst und ans beobachtete Leben. Bei wissenschaftlichen Laborversuchen oder auch logisch- kritischer Argumentation wird allzu häufig ein Kriterium vergessen.
auch Pflanzen, aber meine Definition war früher üblich.
"Der Neophyt (von griechisch νεόφυτος ‚frisch gepflanzt, neu bekehrt, Neuling‘; lateinisch neophytus ‚frisch Getaufter, frisch Bekehrter‘) ist eine Person, die vor kurzem einen neuen Glauben angenommen hat. Das ist im Christentum ein erwachsener, kürzlich Getaufter, der nach dem Katechumenat und seiner Taufe in angemessener Unterweisung zu vollerer Kenntnis der Wahrheit des Evangeliums und zur Erfüllung der durch die Taufe übernommenen Pflichten zu führen bzw. zu aufrichtiger Liebe zu Christus und seiner Kirche anzuleiten ist. cite_note-1">[1] Traditionsgemäß trägt der Neophyt von Beginn der Osternacht an bis zum 1. Sonntag nach Ostern weiße Kleider." (Auszug aus Wikipeda)