Ahnung

Gedicht

von  Beislschmidt

Ahnung      

Auch wer mit größter Vorsicht gelebt,
spürt irgendwann im Knochengeäst
ein Ziehen und Schmerz sich erhebt,
der Hoffnung auf Leben entlässt.

Auch wer im Blick die Mauern nur streift,
dahinter die letzte Adresse
und nicht die dunkle Ahnung begreift,
kriegt auf die vorlaute Fresse.

Das Ende lässt sich schon gar nicht erpressen,
selbst vergoldete Namen werden vergessen.


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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (23.11.24, 07:00)
So isses.
Besonders bei jenen, die bei diesem Wetter mit dem Moped unterwegs sind ...

 Beislschmidt meinte dazu am 23.11.24 um 07:23:
Das Moped steht in der Garage, Heidrun und wartet auf bessere Tage. Am liebsten würde ich auch Winterschlaf halten, am besten bis März. Mir fehlt nur noch eine warme Höhle.
Beislgrüße

 AchterZwerg antwortete darauf am 23.11.24 um 15:51:
Ich betreue nur noch ambulant - bis ans Ende aller Tage.
 
Hoffentlich!

Antwort geändert am 23.11.2024 um 15:52 Uhr
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