Lebenslang

Gedicht

von  Beislschmidt

Lebenslang

Wer trunken von dem Beifall ist,
man möge mir den Spott verzeih'n,
letztendlich nur von Gönnern frisst,
das Los von dem Gelangweiltsein.

Wer schleimt und Immobilien häuft,
berauscht sich gern am falschen Schein.
Wer guten Wein aus Trögen säuft,
der braucht auch keinen Glorienschein.

Wer selbst vorm letzten Laken geifert,
muss doch ins dunkle Loch hinein.
Wer sich bei Charons Lohn ereifert,
war lebenslang ein armes Schwein.

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Kommentare zu diesem Text

hehnerdreck (67)
(30.05.25, 13:15)
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 Beislschmidt meinte dazu am 30.05.25 um 15:46:
Danke Hehner,
In einem Gespräch mit Pastor Rudolph sagte ich: "Sie habens gut, wenn das Ende naht, werden die Menschen demütig".
Es sagte: "leider ist genau das Gegenteil der Fall".
Beislgrüße
hehnerdreck (67) antwortete darauf am 30.05.25 um 16:17:
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