Avatar

Betrachtung

von  Beislschmidt

Avatar Fire & Ash
Auch der dritte Teil von Avatar kommt nicht an den ersten heran. Dennoch - es ist wieder eine perfekt inszenierte Bilderflut in 3D Qualität. Camerons Werk richtet sich vor allem an die Zielgruppe der jüngeren Zuschauer.

Sam Worthington und Zoe Saldana schützen wieder ihre Familie vor dem Bösewicht Stephen Lang.
Dabei bedient sich James Cameron schon bekannter Stilmittel - wie die Geschichte der bösen Menschheit, die wie im Wilden Westen den unberührten Kontinent ausbeutet  und die Ureinwohner abschlachtet, Jagd auf Büffel, in Avatar intelligente Meeressäuger macht.
Neu diesmal, eine Horde Ureinwohner, die weiß bemalt, an die Outlaws aus Mad Max erinnern und von der brillanten Oona Chaplin angeführt werden. Die Abtrünnigen werden in CIA Manier wie bei Al Kaida mit modernem Kriegsgerät ausgestattet und danach kann das Geballere eindrucksvoll in Szene gesetzt werden.

Dazwischen darf ein Menschenjunge als Luftatmer die solidarische Hilfe der N'avi behindertengerecht erleben und die Tocher zur Ober-Schamanin reifen.

Im Finale Furioso kommt die Mutter Erde Eywa zur Hilfe und setzt dem mörderischen Treiben des Homo Sapiens ein Ende mit Hilfe von solidarischem Getier und Wurzelwerk. Das war's eigentlich und der Rieseneimer Popcorn plus XXL Cola sind Geschichte. Puh....geschafft.


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Kommentare zu diesem Text


 Wastl (24.12.25, 02:04)
Ich habe mir am Anfang ein wenig die Originalfassung in englisch angesehen. Zwei Jugendliche reiten auf Flugwesen. Sie sprechen einander oft mit „Hey Bro” an. Dann hebt einer die Hand und sagt: „Give me five!” Es war, als hätte mich eine fremde Macht gezwungen, nicht mehr weiterzuschauen. Die ständige Herumschießerei im zweiten Teil hat mir auch nicht so gut gefallen, weshalb ich mittendrin aufgehört habe zu schauen. Dagegen hat mich der zweite Teil von Villeneuves „Dune” als passionierter SciFi-Gucker umgehauen. Ich fand die Special Effects in Kombination mit der Handlung überwältigend kunstvoll supergut gemacht.

Liebe Grüße

Wastl (war mal sehr aktiv für den Fanclub von Babylon 5)

 Beislschmidt meinte dazu am 24.12.25 um 17:10:
Das "give me five" ist mir auch sofort aufgefallen. Ich habe nur eine Kurzfassung geschrieben, tatsächlich hat Cameron noch mehr bedient, wie den täglichen Rassismus bis hin zur biblischen Anleihe als Isaac seinen Sohn opfern soll und Jake brachte es nicht übers Herz den kleinen Spider zu töten. Das Wechselspiel von Kampf und Tränendrüse ist gut getaktet und der Film liegt
 jetzt schon auf Platz drei der erfolgreichsten Filme. Damit hat Cameron den Blockbuster Vogel abgeschossen mit den vier erfolgreichsten Filmen weltweit.
Für mich war es noch mal Gelegenheit mit meinen erwachsenen Söhnen wie früher beim Kindergeburtstag ins Kino zu gehen. 
Schöööön. 
Dir und allen anderen KVlern frohe Weihnachten.

Antwort geändert am 24.12.2025 um 17:11 Uhr

 Wastl antwortete darauf am 24.12.25 um 20:09:
Na dann, dann schaue ich mir ihn dann doch zu Ende an. Dir auch alles Gute.
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