Winde

Gedicht

von  Beislschmidt

Winde

Steht man im Aufzug eingezwängt,
sollt' man einen streichen lassen,
sobald der Pups nach draußen drängt,
sieht man Gesichter prompt erblassen.

Wenn tief im Darm die Kompression,
im Treppenhaus mit Widerhall,
entlässt den Druck mit Explosion,
ertönt ein lauter Donnerknall.

Am schönsten ist es laut und essentiell,
wenns schallert bei so neunzig Dezibel.


.

p.s.

An dieser Stelle vielen Dank für dein Buch lieber Fritz. Der Proktologe hat mich sehr inspiriert.


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Kommentare zu diesem Text


 niemand (12.12.24, 16:30)
Das ist ja alles schön und gut, jeodoch was ist, wenn der Aufzug mal stecken bleibt, ein Aufzug der voll besetzt ist? Da reichen ein zwei Winde und die Manschaft wird ohnmächtig.  :P  Gasvergiftungen sollen ja nicht so selten sein.
Wohl dem, den es nicht erwischt. Giftiger als die Knaller, sollen allerdings die Schleicher sein, wobei es da natürlich schlechter ist den Täter auszumachen.
LG Irene

 Beislschmidt meinte dazu am 13.12.24 um 15:54:
Ich hab mal gelesen, dass wenn man den Notschalter im Aufzug bedient, sich automatisch die Rauchabzugsanlage einschaltet. Aber so genau weiß ich das auch nicht, Irene, müsste ich mal ausprobieren.
Beislgrüße
Pfeiffer (87)
(13.12.24, 06:37)
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 Beislschmidt antwortete darauf am 13.12.24 um 15:56:
.... und da ist noch "Luft" nach oben.
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