Ein Retter?

Gedicht

von  Nuna

Und blieb ich bei dir alle Tage
fern jener dunklen trostlosen Gasse
käm niemals eine düstre Klage

über meine Lippen mein Gemahl
ich wär des Dankes huldvoll allezeit
auch wenn du liessest mir die Wahl

zu gehen in mein eigen Lebendwohl
wär ich bereit das Wagnis einzugehen
mich einzulassen auf Liebe die frivol



Anmerkung von Nuna:

Hier habe ich mich zeitzurückversetzt in ein armes Mädchen eingefühlt, viell. aus einem früheren Leben?
Inspiration Gedichte von Hugo von Hoffmannsthal.

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Kommentare zu diesem Text


 LotharAtzert (07.10.23, 12:44)
Ein Retter?
Also Gemahl klingt schon ganz schön nach Mahlzeit. Ich hatte mal so ein Spinnenweibchen zur Ehefrau, der mußt ich vor dem Sex erst mit ner Stellvertreter-Beute kommen: Platons Höhlengleichnis, Kants katergorischem Imperativ oder Schopenhauers Stachelschweingleichnis etc. etc. - dann ging es frivol zur Sache, war aber auf Dauer einfach zu gefährlich :ermm:

Amüsierte Grüße
Lothar

Kommentar geändert am 07.10.2023 um 12:53 Uhr

 Nuna meinte dazu am 07.10.23 um 16:19:
Deine Interpretation meiner Zeilen sehr weitgreifend interessant lieber Lothar:). Natürlich freue ich mich daß  Du sie amüsiert und empfehlenswert gelesen hast.

LG Oops
Hobbes (38)
(07.10.23, 12:57)
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 LotharAtzert antwortete darauf am 07.10.23 um 13:02:
Stolz führt in die Götterwelt, o edler Barde.
Hobbes (38) schrieb daraufhin am 07.10.23 um 13:39:
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 Redux äußerte darauf am 07.10.23 um 15:24:
Gefällt mir, liebe Oops, aber ich kann mich überhaupt nicht mit der letzten Zeile anfreunden....

 Nuna ergänzte dazu am 07.10.23 um 16:20:
Herzlichen Dank lieber Peter :)

Nur die wenigsten Frauen führten damals ein eigenständiges Leben. Sie waren abhängig von einem Mann. Also hatte dieses arme Mädchen gar keine Wahl. Wenn er schon so großzügig war sie zu erwählen musste sie sich dankbar erweisen. ...das Gedicht entstand erst heute morgen...natürlich bin ich offen für Änderungsvorschläge lieber Redux.

LG Oops
Hobbes (38) meinte dazu am 07.10.23 um 17:52:
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