Für eine Kerzenlänge Daheim

Gedankengedicht zum Thema Gedanken

von  Füllertintentanz

Dein Honig klebt mir nichts zu Lasten,
er schmiert nur seiner Leier Spur,
sucht  neuen Ton in alten Tasten,
zum Stumpf führt jener Holzweg nur.

Du presst mir Engstirn um die Ohren,
doch erst das Zeichen setzt den Takt.
Dein Schluss scheint unterm Strich verloren,
denn Wahrheit schweigt die Lüge nackt.

Wir raspeln Süßholz auf zur Welle,
als Halt für unser Dreigebein,
doch hoffen wir nur auf der Stelle;
und Heimat muss woanders sein.

Kommentare zu diesem Text

scalidoro (58)
(07.05.07)
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 Füllertintentanz meinte dazu am 08.05.07:
Hallo Scal,
ich stimme dir voll und ganz zu. Ich hatte selbigen Gedanken schon ganz häufig beim Lesen meiner eigenen Texte. Vor allem dann, wenn ich sie lange nicht mehr im Blick hatte.
Da sollte ich wohl mal mehr Augenmerk drauf richten.
Danke für den Hinweis.
Liebe Grüße zurück, Sandra

 Theseusel (07.05.07)
Manchmal wird der Docht einer Kerze zu einer Zündschnur und bringt den erlösenden Knall! Grüße von Gerd

 Füllertintentanz antwortete darauf am 07.05.07:
lächel... Gerd, das hast du wirklich schön gesagt. Erinnert mich an eine wunderbare Zeile aus einem Song, in dem heißt es:"Mein Herz ist Dynamit das einen Funken ersehnt..."
Beim Lesen meines eigenen Textes wundere ich mich gerade wieder kopfschüttelnd, wie viel Wort in eine einzige Kerze passt.
Danke fürs Lesen. Doll liebe Grüße, Sandra
A.Nina.Mattiz (37)
(11.05.07)
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Gedankenstaub (35)
(11.05.07)
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 franky (18.05.07)
Hey liebe Sandra,
dieses wunderschöne gedicht von Kerzelänge
ist für mich sehr gut verständlich und habe es mit viel mitgefühl und begeisterung gelesen.
dich kenne ich am längsten im forum und habe schon viel längeres aus deiner feder gelesen und jedes mal überrascht dass es schon zu ende ist.
von dir kann ich nicht genug bekommen!
mir gefällt deine art zu schreiben, eine änderung wäre nicht mehr dein stiel.
bleib dir selber treu, alles andere darfst du wechseln...
liebe abendgrüsse
von Franky:-)
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