Fühlen

Skizze zum Thema Psychologische Phänomene

von  Terminator

Empathie (extravertiertes Fühlen: zerstreute Empathie; intovertiertes Fühlen: konzentrierte Empathie) ist an der Schwelle zwischen Wahrnehmen und Handeln.

Extravertiertes Fühlen (Fe): Ich nehme die Gefühle anderer Menschen wahr und fühle mit.

Introvertiertes Fühlen (Fi): Wenn ich verliebt bin, ist das ein Zustand, den ich an mir selbst wahrnehme, aber Verliebtsein bedeutet zugleich, dass ich liebe, in wen ich verliebt bin, d. h. es ist ein Zustand, der zugleich auch eine Handlung ist.

Fühlen ist mehr als bloßes Wahrnehmen (es ist teilnehmendes Wahrnehmen), aber weniger als reines Handeln (weil kein absichtsvolles Handeln). Denken ist dagegen bewusstes, aber distanziertes kognitives Handeln (Subjekt/Objekt): urteilen und schließen, lösen und werten.

Fühlen ist schwach wertend, Denken ist stark wertend.

Kommentare zu diesem Text

Feline (33)
(02.07.21)
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 LotharAtzert meinte dazu am 02.07.21:
Ja, wenn du einen Bußwunsch mit dir herum schleppst, der dich ins Nonnenkloster treiben soll, nimmst du nichts anderes mehr wahr, siehst den Wald vor lauter Bäume nicht mehr, wie es früher hieß, das stimmt schon auch.

Entschuldige Jack, meine Unart, einfach so dir vorwegzugreifen. Schande über mich. Aber es (das Sätzelein) sprang mich an, wie ein Wolf das Zicklein.
Entschuldige auch Feline
mea culpa ätznatronis

 Terminator antwortete darauf am 03.07.21:
Mir fallen leider (?) zuerst unschuldige Beispiele an, nach derben Beispielen muss ich länger suchen. Ok, also nicht verliebt, sondern: Ein Antisemit hasst Juden. Dieser Hass ist einerseits ein Zustand, der ihn überkommt, den er nicht willkürlich steuern kann, andererseits ist es aber auch eine Handlung. Fühlen als Einheit von Zustand und Handlung, darum geht es.
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