Unverständlich

Satire zum Thema Absurdes

von  niemand




Begreif einer

die Nachrichtensprecher -

machen mir erst

den Tag kaputt

mit Weltuntergängen

Kriegen und Flut

und wenn ich dann nicht mehr

zu leben vermag


wünschen sie mir

einen SCHÖNEN TAG!


Kommentare zu diesem Text


 Misanthrop (22.01.22, 19:13)
Noch perfider: Nina Ruges "Alles wird gut". Täglich log sie uns ins Gesicht.

Gute Nacht!
Dat M.

 niemand meinte dazu am 23.01.22 um 11:32:
Oh, ja, das war besonders blöd.
Mit Dank und Sonntagsgrüßen,

das n. ;)

Antwort geändert am 23.01.2022 um 11:33 Uhr

 AchterZwerg (22.01.22, 19:51)
Ach,
wenn es nur die Nachrichtensprecher wären ...
Auch die lieben Nachbarn brillieren gern mit detaillierten Katastophenmeldungen:
Haben Sie schon das offene Bein von Frau D. gesehen?
Nach ihrem ausführlichen Bericht gehen sie entspannt in die Wohnung zurück und hinterlassen einen Trümmerhaufen - nämlich mich!

Schönen Abend noch, Irene  :D

 Tula antwortete darauf am 22.01.22 um 20:15:
Hallo
Immer noch besser als gewisse Kollegen auf Arbeit. Erst wünschen sie dir einen guten Morgen, aber dann ...  :D

LG
Tula

 BeBa schrieb daraufhin am 23.01.22 um 00:26:
Oh ja, Tula hat wohl dieselben Kollegen wie ich. Die arme S ...

LG
BeBa

 Jo-W. äußerte darauf am 23.01.22 um 09:47:
toll-treffend ausgedrückt!-einen Morgengruß-Jo

 niemand ergänzte dazu am 23.01.22 um 11:42:
@ Heidrun
Das mit den lieben Nachbarn kenne ich auch: Haben sie schon gehört [Katastrophengesicht] wissen sie schon [Elendsmiene] ich könnte ihnen was
erzählen [gieriger Gesichtausdruck] ...

Das belastet ungemein. Die Welt ist kein Spielplatz, das weiß jedre selbst,
will es aber nicht rund um die Uhr hören ;)  

@ Tula
Ja, dieses "Guten Morgen" mit einem Lächeln im Gesicht und mit dem Messer
in der Hand hinterm Rücken, dass dürfte jeder schon Mal ausgekostet haben ;) 

@ Beba
S. W. I. A. O. alles arme Schweine, bei solchen scheinheiligen Kollegen

@ Jo-W. Dankeschön!

auch an die anderen und liebe Grüße, Irene

 plotzn (23.01.22, 10:42)
Leider sind gute Sensationen viel seltener als schlechte, Irene.
Vielleicht liegt's aber auch am Informationsabnehmer, der sich freut, dass er nicht betroffen ist?
Oder (Achtung: Verschwörungstheorie!) die Fernsehsender sind von fremden Mächten ferngesteuert und wollen so das Volk kleinhalten:

Das weiß seit jeher der Despot:
Erst Peitsche und dann Zuckerbrot.

Liebe Grüße
Stefan

 Browiak meinte dazu am 23.01.22 um 11:01:
@AchterZwerg, Menschen, die ihren Schubkarren voller Gram durch die Gegend schieben, um ihren Mist beim Nächstbesten abzuladen, sind wie die Pest. Man sollte sie meiden - ebenso wie gewisse "Nachrichten": Ab und zu nehme ich einfach "Urlaub" vom TV-Medienrummel und siehe da: Die Welt hat sich in der Zwischenzeit weitergedreht, Menschen haben weiter ihre Kriege geführt, ihre sogenannten "Feinde" getötet ... aber diesmal ohne meine teilnehmende Beobachtung.

 niemand meinte dazu am 23.01.22 um 11:44:
@ Stefan

Peitsche und Zuckerbrot ... das trifft es :( 

@ Browiak

Einen solchen Urlaub sollte man sich in der Tat gönnen.
Bis zum nächsten Tag mindestens ;)

 lugarex meinte dazu am 23.01.22 um 11:52:
Im Paradise wird es
später alles mies
nur schöne sanfte Musik
Engels tanzen einen sittlichen Cancan
es fehlt dabei der engelsche "Muschik"
freuen wir uns Alleluja

 percaperca meinte dazu am 23.01.22 um 12:03:
Dass unsere ("westlichen") Medien überwiegend negative Schlagzeilen verbreiten, liegt schlicht darin begründet, dass sie dergestalt am einfachsten und billigsten an ein Publikum herankommen und den Voyeurismus der Massen am schnellsten befriedigen. Die "Witwenschüttler", die Polizeiberichterstatter und die "Enthüllungsjournalisten" wissen das haargenau und verfahren entsprechend. 

Im Laufe der Zeit schleifen sich dann Routinen ein wie beim TV: in keinem der Sender gibt's täglich - außer einem Dauerregen von Schreckensnachrichten, Öko-Dokus, Koch- und Ratersendungen - nicht mindestens drei Krimiserien, wobei es die Gesamtzahl der dabei täglich und über die Sender verteilt dargestellten Toten und Verletzten locker mit der Zahl tatsächlicher Opfer des letzten Terroranschlages, der Gasexplosion, des Hochwassers oder des Flugzeugunglücks aufnehmen kann.

Hinzu kommt, dass eine explodierende, brennende Bettfedernfabrik eindeutig und klar darstellbar ist - eine Geschichte dagegen, wie schön ein Federbett am rechten Ort und zur rechten Zeit sein kann, eher nicht. Das Wohlgefühl derer, die drin liegen, lässt sich nicht so bequem darstellen wie das Entsetzen derer, denen es gerade verbrennt.

Auch hier in diesem Forum, läuft's ein bisschen nach diesem Schema - von zehn Texten sind höchstens zwei positiv; der Rest eher das Gegenteil. Wer es wagt, mit aller Entschiedenheit die Literatur auch dort festzumachen, wo die Neubauten nicht sofort einstürzen, hat's schwer. So einer wirft man sofort "Pilcherismus" vor, statt genau hinzugucken. 

Deshalb wundert's mich, dass man hier über den Katastrophenjournalismus und die Betroffenheitsliteratur klagt. Es liegt an uns selbst, das zu ändern. Gewiss, es ist dies nicht einfach - ich erkenne es an dem Hass, der den beiden Protagonisten in "Damals in Barcelona" von Beginn an entgegenschlug. Aber immerhin lässt sich daran erkennen, dass sie unter Beobachtung stehen.

Wie lange sie das wohl aushalten werden? Übrigens - sie sind jetzt bebildert - dem Impressario des Forums sei Dank! Jetzt können die mir inzwischen vertrauten Feinde den Text von einer soap-opera noch weiter nach unten zur fotoromanza treten. 

Wenn das mal kein Fortschritt ist - in dem Stück geht's ja wesentlich um die Subaquatik ...

Trotz alledem munter und vergnügt immer wieder auf positive Lebenszeichen wartend

perca

Antwort geändert am 23.01.2022 um 12:04 Uhr

Antwort geändert am 23.01.2022 um 12:05 Uhr

 TassoTuwas (23.01.22, 11:40)
Liebe Irene, gräm dich nicht.
Auch bei den Nachrichten handelt es sich um Wiederholungen!

Herzliche Grüße
TT

 niemand meinte dazu am 23.01.22 um 11:46:
Danke für die Aufmunterung. Ich werde mir das mit den Wiederholungen merken,
wenn ich mal wieder überfallen werde ;)
Auf jeden Fall habe ich es vor.

Mit herzlichen Grüßen zurück, Irene

 Browiak meinte dazu am 23.01.22 um 12:19:
@niemand:
Hanibal Lecter hat nervige Zeitgenossen einfach aufgegessen.
Wollte ich nur mal gesagt haben.

 niemand meinte dazu am 23.01.22 um 12:27:
Und dabei leckte er sich sogar noch sein Maul :D
der hatte einen guten Magen

 Browiak meinte dazu am 23.01.22 um 12:31:
Nach dieser guten Nachricht wünsche ich Dir: EINEN SCHÖNEN TAG! 8-)

 Browiak meinte dazu am 23.01.22 um 15:08:
@niemand, sieh`s doch mal Positiv: Es gibt hier auch ein paar nette und faire Kollegen, die die Kommentarfunktion nicht dazu benutzen, um sich selbst darzustellen und hemmungslos auf ihr erfolglos Geschriebenes hinzuweisen.
Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist: DAS LEBEN IST SCHÖN - von einfach war nie die Rede ...  ;)

 niemand meinte dazu am 23.01.22 um 16:30:
Nein einfach ist es nicht ;)

Antwort geändert am 23.01.2022 um 16:31 Uhr

 GastIltis (28.01.22, 20:32)
Hallo Irene, haben wir noch Januar? Wenn nicht bald ein neuer Monat kommt, gebe ich auf. LG von Gil.
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