Veränderung

Gedankengedicht zum Thema Meer

von  Traumreisende

Meine Farben 

fließen in das Meer

selbst das Schwarz

wird zum Türkis.

" Wir haben es gewusst "

kreischen die Möwen

Brotkummen-bestochen.

Ich stehe 

am Ufer und ahne.




Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Kommentare zu diesem Text


 franky (01.10.24, 15:10)
Hi liebe Silvi
 
Ich stehe
am Ufer und ahne
Farbe spricht zu mir:
 „Ich liebe Dich.
 
Liebe Grüße fliegen nach Berlin von Franky

 Traumreisende meinte dazu am 04.10.24 um 19:21:
Wow, so intensiv hat das Meer nicht geplaudert, aber es hat gut getan

 ginTon (03.10.24, 01:05)
gefällt mir sehr gut...

 Traumreisende antwortete darauf am 04.10.24 um 19:22:
du weißt um die Flucht

 BeBa (03.10.24, 01:34)

selbst das Schwarz
wird zum Türkis.

gefällt mir sehr.

 Traumreisende schrieb daraufhin am 04.10.24 um 19:21:
Ja, das Meer hat eine magische Wirkung, danke Dir

 AnneSeltmann (23.12.25, 07:36)
Dein Gedicht fühlt sich an wie ein stilles Einverständnis mit dem Wandel.
Dass selbst das Schwarz im Meer zum Türkis wird, berührt –
als dürften auch die schweren Farben leichter werden.
Die Möwen bringen eine fast ironische Klarheit hinein,
laut, bestechlich, wissend.
Und das lyrische Ich bleibt am Ufer zurück,
nicht erklärend, nicht greifend,
sondern ahnend.
Gerade dieses offene Ende macht den Text so stark.
Er sagt wenig –
und lässt viel zurück.

 Traumreisende äußerte darauf am 02.03.26 um 16:06:
Danke liebe Anne und Entschuldigung für die späte Rückmeldung. Du hast eine sehr schöne Interpretation geschrieben, durch deine Worte betrachte ich meine ganz anders. das hat was
Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren
Zur Zeit online: