Mein Vater hatte unsere Schlitten alle selbst gebastelt.
Und einer war immer noch schneller als der Andere!
Wir wohnten an einem Hang, oben am Rande des Waldes,
von da konnte man so toll ins Tal schlitteln.
Wenn ich das Tempo noch steigern wollte, übergoss ich am Vorabend die Bahn mit Wasser.
Dann ging es am nächsten Tag wie in einem Eiskanal, höllisch Berg ab.
Ich war schon blind, da machte ich mit meinem Jugendfreund Rudi auf zwei Einsitzer eine kleine kette. Rudi lag vorne und ich hinten bäuchlings auf dem Schlitten. Rudi hängte sich mit den Schuhspitzen in mein Gefährt und so donnerten wir halsbrecherisch ins Tal hinab.
Der Trampelpfad mündete in einem Karrenweg, das erforderte die halsbrecherischen Stoppkünste. Die manchmal in einer fürchterlichen Brezen endete.
Außer ein paar Abschürfungen, ist nie was gröberes passiert.