Immer und überall

Gedicht zum Thema Gesellschaft/ Soziales

von  Citronella

Man staunt sehr oft im Trubel dieser Welt,

was manche Menschen noch zusammenhält:

Der leise Klatsch und Tratsch im Treppenhaus

und auch im Hinterhof des Forenbaus.


Die Sandy weiß was („Hast du schon gehört?“)

und wer warum interne Kreise stört.

Der Beppi stimmt sofort ins Klatschen ein,

er möchte doch sehr eng mit Sandy sein.


Dem widerspricht der alte Overbeck,

ihn intressiert nicht dieser ganze Dreck,

der stets nur Stunk und Hetze offenbart

und nie an harten Angriffspunkten spart.


Es endet meistens doch wie überall:

Getratsche bringt Gemeinschaften zu Fall.

Wer etwas auf sich hält, bleibt außen vor.

Lasst ihn doch hetzen, den Palaverchor.




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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (13.01.26, 18:36)
Ja, man hört es im Hausflur. Dann werden die Stimmen so schnatterig, so aufgeregt. Dann weiß Ich: Jou, da ham se wieder einen zwischen.
Ich sag guten Tag und guten Weg. Und fertig.
lG von M.

 Citronella meinte dazu am 13.01.26 um 19:06:
Eine gute Entscheidung, Moppel!   ;)

LG Citronella

 niemand antwortete darauf am 14.01.26 um 10:10:

Lasst ihn doch hetzen, den Palaverchor.
@ Citronella

Ja und meistens ist es tatsächlich ein Chor [Clique] denn der Einzelne ist viel zu feige und braucht diese Unterstützung. Man merkt wie sich ein solcher aber, gestützt durch die Vielen, dann vom Schaf zum Wolf entwickelt.Ohne Anheizer [Claquere] wäre es weniger laut und sogar weniger gemein. LG Irene

 Citronella schrieb daraufhin am 14.01.26 um 12:08:
... aber immerhin trägt so ein palavernder, sich selbst entblößender Chor immer wieder zur Unterhaltung bei ...   :silly:

LG Citronella
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