Gefährliche Inkorporationen in der Umbanda-Religion?

Dokumentation zum Thema Maske

von  Bluebird

Man könnte Alberto Villoldo einen modernen Schamanen. 1983 besuchte er im Zentrum von Sao Paulo einen Umbanda-Tempel. Seine damaligen Erfahrungen sind in einem Buch festgehalten worden.

Kurz gesagt handelt es sich bei der Umbanda-Religion um eine Vermischung eines afrikanischen Götterkultes mit dem christlichen Glauben auf südamerikanischen Boden.
   Diese Vermischung zeigt sich beispielsweise, darin dass sich entsprechende Symbole und Bilder beider Religionen im Tempelraum befinden. Was was aber während der Zeremonie geschieht, hat mit dem mit dem christlichen Glauben herzlich wenig zu tun. Es werden mit rhythmischen Trommeln und mystischen Gesängen die Geister von Toten gerufen.

In jener Zeremonie rief Don Roberto, der Leiter der Gemeinde, den Geist von Pena Azul, einem 200 Jahre zuvor gestorbenen Medizinmann der Navajos. Dabei hielt er den Blick auf ein Wandbild von Jesus Christus gerichtet. Ein Beben ging durch seinen Körper, als er den Geist des Medizinmannes inkorporierte. Der der Geist begann durch Don Roberto in indianischer Sprache zu den Anwesenden zu sprechen und musste von einem anwesenden Indianer übersetzt werden, da niemand diese Sprache verstand. Übrigens auch Don Roberto nicht.

Um es an dieser Stelle vorwegzunehmen:
Aus christlicher Sicht hatte nicht der Geist eines indianischen Medizinmannes von Don Roberto Besitz ergriffen, sondern ein dämonischer Geist



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