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Missionsverbot und Bittgebet

Dokumentation zum Thema Biographisches/ Personen

von  Bluebird

Es hatte alles mit einer klaren Ansage von Gerlinde, meiner Chefin, begonnen: „Du bist hier als Sozialpädagoge und nicht als Missionar eingestellt worden! Ich möchte nicht, dass du hier in der Einrichtung mit den Kindern über deinen Glauben sprichst!“


Seit etwa anderthalb Monaten arbeitete ich nun schon in dieser Düsseldorfer Freizeiteinrichtung und noch 10,5 Monate lagen vor mir. Dann würde ich nach meinem Diplom auch die staatliche Anerkennung in der Tasche haben.

   Aber mit den Kindern - sie waren im Alter zwischen 8-14 Jahren - nicht auch über Gott reden zu dürfen, senkte meine Arbeitsmoral merklich. Meine wundersame Bekehrung zum christlichen Glauben lag gerade mal ein Jahr zurück und es drängte mich, aller Welt von meinen Erfahrungen zu erzählen.

   Aber gut, irgendwo verstand ich auch Gerlindes Standpunkt und hielt mich fortan auch strikt an das Verbot!


Insgesamt waren nun acht Monate vergangen, als ich eines Vormittags etwas zu früh ankam. Der Club war noch geschlossen und so nutzte ich die Zeit, um einmal gründlich im Angesicht des Gebäudes für die Kinder zu beten.

   Ich bestürmte Gott, dass er doch etwas tun möge. Und betete auch eine ganze Weile in Zungen, so wie es Paulus geboten hatte und auch in meiner Gemeinde praktiziert wurde.

   Am Ende hatte ich das Gefühl gehört worden zu sein. Was würde nun geschehen? Ich war wirklich gespannt!



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