Es rollt ... und wie ...

Satire zum Thema Internet

von  niemand



Opa eilt ins Internet, an den Ort der Lüge -

gibt sich durchtrainiert und jung,

schimpft sich „Tarzan“, wirft mit Schwung

sich in das Gefüge.


Zeigt den Fraun, was Mann so schafft

[welch ein Bild vom Manne!]

nähert sich, mit Urwald-Kraft,

gleichsam der „Liane“.


Diese jedoch sucht nach Ruh,

weil das Spiel sie kennt

und bleibt gern beim Wini Tu,

nach mißglücktem Liebes-Schmuh,

mit „Old Schmetter-Händ“.


Plötzlich [haste nicht gesehn]

„Tarzan“ fällt vom Sockel -

naht ein Weib, mit Namen „Jane“

und entzückt den Gockel.

Hat den besten Avatar

[wohl zig Jahre alt?]

Blaue Augen, Locken-Haar,

eine Traumgestalt!


Das intime Spiel geht los -

schnell entweicht die Ferne.

„Jane“, die dichtet soooo famos,

„Tarzan“ pflückt ihr Sterne.

Aufeinander eingespielt,

steigert sich ihr Treiben -

beide sind bereits gewillt

das „Dchungelbuch“zu schreiben.


In der internetten Welt

spielt der Held gern Rollen,

greift jedoch, in echter Welt,

selten in die Vollen.


Denn real spielt seinen Teil

er auf andrer Fiedl -

wenn er rollt, dann alldieweil,

meistens nur zum Lidl.










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Kommentare zu diesem Text


 Hannes (17.02.26, 16:02)
Das Lesen war wie bergsteigen.
Und die letzten 4 Zeilen der Gipfel.

 Citronella (17.02.26, 16:05)
Tja ... 

:D :)

Kommentar geändert am 17.02.2026 um 16:06 Uhr
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