Was fällt dir ein zu...
Satire zum Thema Aktuelles
von Moppel
Kommentare zu diesem Text
Moin Moppel,
ich mag, wie du den Text in dieser fast närrischen Selbstverständlichkeit beginnen lässt ... man wähnt sich noch mitten im Ausklang von Büttenrede und Kostümfest, schmunzelt über Sprachbilder und Wortspiele … und merkt erst nach und nach, dass sich der Boden verschiebt. Dass hinter dem „standfesten Pfeil“ eben kein Karnevalsulk steckt, sondern militärischer Ernst.
Gerade dieses langsame Kippen hat für mich die stärkste Wirkung. Das Lachen bleibt einem irgendwann ein wenig im Hals stecken, weil die Fernsehbilder - Soldaten, Schiffe, Manöverlandschaften - so gar nichts Närrisches mehr tragen. Da entsteht eine Reibung, die nicht laut sein muss, um zu treffen.
Auch deine erfundenen Manövernamen am Ende haben mir gefallen. Sie führen das Motiv des Kostümierens auf eine schräge, fast entlarvende Weise weiter. Als läge zwischen militärischer Begriffswelt und karnevalistischer Rhetorik manchmal nur ein dünner Schleier.
Für mich beginnt der Text humorvoll und endet doch in einer stilleren, nachdenklichen Note. Gerade dieser Tonwechsel macht seinen Reiz aus.
Liebe Grüße
Saira
ich mag, wie du den Text in dieser fast närrischen Selbstverständlichkeit beginnen lässt ... man wähnt sich noch mitten im Ausklang von Büttenrede und Kostümfest, schmunzelt über Sprachbilder und Wortspiele … und merkt erst nach und nach, dass sich der Boden verschiebt. Dass hinter dem „standfesten Pfeil“ eben kein Karnevalsulk steckt, sondern militärischer Ernst.
Gerade dieses langsame Kippen hat für mich die stärkste Wirkung. Das Lachen bleibt einem irgendwann ein wenig im Hals stecken, weil die Fernsehbilder - Soldaten, Schiffe, Manöverlandschaften - so gar nichts Närrisches mehr tragen. Da entsteht eine Reibung, die nicht laut sein muss, um zu treffen.
Auch deine erfundenen Manövernamen am Ende haben mir gefallen. Sie führen das Motiv des Kostümierens auf eine schräge, fast entlarvende Weise weiter. Als läge zwischen militärischer Begriffswelt und karnevalistischer Rhetorik manchmal nur ein dünner Schleier.
Für mich beginnt der Text humorvoll und endet doch in einer stilleren, nachdenklichen Note. Gerade dieser Tonwechsel macht seinen Reiz aus.
Liebe Grüße
Saira
jawohl
Ja, Saira, genau so habe ich es gewollt. Ich saß gestern wie versteinertr virm TV und hab es gestern abend noch geschrieben, in neinem Zug.
"Als läge zwischen militärischer Begriffswelt und karnevalistischer Rhetorik manchmal nur ein dünner Schleier." Tut es, denn sowohl die "Härte", die der Name ja ausdrücken soll wie aich die Verhamrlosung von Manövern sind so schräg, und abstrus, dass es schon karnevalistisch ist.
Ich hatte als die Amphibienfahrzeuge da aus dem <meer kamen, richtig das Gefühl von bedrohung und musste an die Szenen in Frankreich vom Weltkrieg denken.
Wir müssen uns wehren gegen diese Kriegsbesessenheit und wenn ich Wagneknecht wählen muss... ;)
Danke dir und lG in den von mir so geliebgten Norden von M.
"Als läge zwischen militärischer Begriffswelt und karnevalistischer Rhetorik manchmal nur ein dünner Schleier." Tut es, denn sowohl die "Härte", die der Name ja ausdrücken soll wie aich die Verhamrlosung von Manövern sind so schräg, und abstrus, dass es schon karnevalistisch ist.
Ich hatte als die Amphibienfahrzeuge da aus dem <meer kamen, richtig das Gefühl von bedrohung und musste an die Szenen in Frankreich vom Weltkrieg denken.
Wir müssen uns wehren gegen diese Kriegsbesessenheit und wenn ich Wagneknecht wählen muss... ;)
Danke dir und lG in den von mir so geliebgten Norden von M.
danke Liga.treue Seele. lG von M.
Ich hätte noch einen Namen für den willigen Soldaten,
der sich erschöpft nach einer Übung zur Ruhe begibt
und gefragt wird: Matt? Yess!
Der junge Matjes!
der sich erschöpft nach einer Übung zur Ruhe begibt
und gefragt wird: Matt? Yess!
Der junge Matjes!
:D
ich leite es weiter an den Manöverstab, liebe Irene.
Aal-ter! Grins nvon M.
Aal-ter! Grins nvon M.