Was?

Kurzgedicht zum Thema Ironie

von  niemand



Was steht denn da, völlig von Gaffern umstellt?

Das sind die Metaphern der dichtenden Welt.

Das Antlitz, als würde in Schminke es baden -

das Outfit total mit Chichi überladen.


Es wirkt, als ob jemand was hinter sich schleife,

in einer Verpackung, nach welcher man greife

um etwas zu finden, mit Kopf und Verstand -

und sich damit schinden, obwohl sich nichts fand.


Oft mangelts an Logik, die Aussagen hinken -

es bleibt nur im krampfhaften Bild zu ertrinken.



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Kommentare zu diesem Text


 Teo (22.02.26, 11:17)
Moin Irene,
überschminkt in allen Lebenslagen.
Die Reiferen scheinen begeistert.
Soll etwas Besonderes zum Ausdruck bringen.
Krampfhaft sicherlich.
Es grüßt 
Teo

 niemand meinte dazu am 22.02.26 um 12:46:
Vieles Überriebene/an den Haaren herbeigezogene ist doch schon irgendwie luschtig. Kommt mir so vor, wie wenn jemand, sagen wir mal nach Paris fahren möchte, es aber als besonders originell empfindet die Reiserute über die Arktis zu legen.       :D
Man kann auch Dummheit als etwas Besonderes ansehen.
Mit liebem Dank und Grüßen zurück, Irene

 Citronella (22.02.26, 12:13)
Ich frage mich manchmal, was täten manche Lyriker, wenn plötzlich Frieden auf der Welt herrschte und Trump und Putin abgelöst wären. Würden sie dann endlich über die Probleme vor der eigenen Haustür berichten, z. B. über die täglichen Messerangriffe oder die Unmöglichkeit, noch ohne Angst in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein zu können? Hier mal ein paar Themenvorschläge aus offiziellen Polizeiberichten.
 https://messerinzidenz.de/

LG Citronella

 niemand antwortete darauf am 22.02.26 um 12:54:
Da ist was dran, obwohl das Leben noch anderes hat als Putin oder Trump. Das muss man ja nicht vernachlässigen, so beschränken muss man sich auch nicht. Was allerdings komisch ist, wenn man anfängt über Kriege, oder anderes Elend in ellenlangen Metaphern zu schwätzen und der Leser merkt, wie solch ein Schreiber krampft nur um sich selber ins "originelle" Licht zu setzen. Um Applaus zu bekommen mit der Bemerkung "welch wundervolle Bilder", "welch
origineller Standpunkt" etc. Die Selbstbeweihräucherung rückt dann in den Vordergrund, wo eigentlich was anderes stehen sollte.
Mit liebem Gruß zurück, Irene     :)
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