Dünkt ein Poet sich Welten offen,
was macht er dann? Er scheint betroffen!
Warum, weswegen und weshalb?
„Solch dumme Fragen stellt ein Kalb“
spricht solcher, denn man sieht, er leidet
an dieser Welt und ihrem Jammer!
Ach deshalb scheidet aus der Kammer
er nicht seit langer Menschenzeit?
Legt in den Ofen Scheit um Scheit
und wärmt an Kacheln sich die Hände,
auf dass die Bände, die sie schreiben,
voll Liebe, ohne Ende, bleiben.
Entsteht nicht gar, im Dunst der Pfeife,
so etwas wie die Kunst zur Reife?
Entwächst da nicht dem Glase Wein,
die Nase für der Welten Pein?
Entfällt dem Duden nicht manch Wort,
das irgendwann, vielleicht sofort,
er gar mit Mühe und Kalkül,
per Vers verwandelt in Gefühl?
Oh, ja, ich denke schon, darob
gebührt ihm stets des Lesers Lob!