Gewann den goldenen Bären bei der diesjährigen Berlinale.
Ein sehr schlecht recherchierter Film.
Carla Hinrichs von der "letzten Generation", hält ihre "gelben Briefe" manchmal in die Instagram-Kamera, die Arme. Bei ihr sind es Strafbefehle, also Haftstrafen im vereinfachten Strafverfahren.
Auch Großkonzerne bekommen "gelbe Briefe": "Das sind immer Fristsachen." Auch Versicherungen: "Das sind immer Scheidungen, die uns so mitgeteilt werden."
Es gibt auch Jugend-Strafbefehle. Und kritische Aufenthaltsverfahren, Arbeitserlaubnisverfahren.
Von Jugend-Strafbefehl bis Großkonzern: In "gelben Briefen" steht eigentlich immer ein Passus wie: "Sie haben zwei Wochen Zeit, Widerspruch einzulegen, ein Schweigen würde als Schuldeingeständnis gelten." Sonst wäre auch die gelbe Warnfarbe sinnlos.
Das wird im Film leider komplett unterschlagen.
Nach 45 Minuten bin ich rausgegangen. Die Ausrede, es wären türkische "gelbe Briefe" gewesen, lasse ich nicht gelten.
Die Jury? Wim Wenders war Jury-Präsident, ach dem auch ich (verbal natürlich nur) gerne eine rein. Die anderen Namen sagen mir nichts.
"Und wieso überhaupt diese öffentliche Zustellung, und diese scheußliche auffällige gelbe Farbe?" "Naja, das muss ja nicht stimmen was da drin steht, deswegen vielleicht so eine Art Warnfarbe?" "Das stimmt auch nicht, was da drinsteht!!!"
Hinweis: Der Verfasser wünscht generell keine Kommentare von Citronella.