Wenn wir alle Vögel wären

Bild zum Thema Abhängigkeit

von  LotharAtzert

Der Duft von Leber

Wenn wir alle Vögel wären (folglich nicht wüssten, daß die Menschen uns so nennen), dann hätte ich namensmäßig schon wieder die Arschkarte, denn Atzel nennt man ja auch volksmundig immer noch die Elster. Diese ist aufgrund ihrer Gier nach Kükenleber unser größter Unsymphat unter dem, was mit zwei Flügel unterwegs ist. Und von Atzel zu Atzert ist nur noch ein Amselhupf weit. Nur kommt noch außerordentlicher Mut und Tapferkeit (der Unsymphat schlägt Raubvögel in die Flucht) noch die Intelligenz hinzu. Jedenfalls unter Rabenvögeln.

Außer diesem Letzteren spricht aber doch noch was für den Atzert.

Jetzt denkt Ihr sicher mehrheitlich „der hat einen Vogel“ – jaja, - die vegetarische schlau-tapfere Astral-Elster Schrabullnix Ätznix, Ihr Spatzenhirne! - Wir hatten keine Wahl. Die Form bei der Geburt macht uns abhängig vom Lebensgrund ein Leben lang. Leben und Leber lassen.




Anmerkung von LotharAtzert:

Untertitel: der Duft von Leber

Leber – entgiftend - Jupiter
(Anmerkung für G.)

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Kommentare zu diesem Text


 DanceWith1Life (11.03.26, 15:08)
Lach, wieso willst du mir vorschreiben was ich denken soll und dann ausgerechnet als Vogelheim, oder wäre Herberge die treffendere Bezeichnung, versteh ich nicht.
Was die Gehirnkapazität deiner Mitvögel angeht, wie hast du das so schnell herausgefunden, der Text ist ja relativ kurz, oder war das schon klar als du zu schreiben angefangen hast?

Kommentar geändert am 11.03.2026 um 15:14 Uhr

 LotharAtzert meinte dazu am 11.03.26 um 15:22:
Warum sollte ich Dir etwas vorschreiben wollen? - Es ist nur ein Spiel. das im besten Fall etwas über denjenigen aussagt, der mitspielenderweise sagt: "Ich sehe mich als ... was auch immer.

Was Du denken sollst? Ja hast Du denn seit dem letzten Kommentar denken gelernt?  8-)
Glückwunsch!!

 DanceWith1Life antwortete darauf am 11.03.26 um 15:24:
Was, das kann man lernen, wo und vor allem wie?

 LotharAtzert schrieb daraufhin am 11.03.26 um 15:36:
Ob Du Denken lernen kannst, weiß ich nicht.
Und ja, man kann es lernen, wenn man den Drang dazu verspürt. Bei Dir scheint es noch nicht so weit zu sein, sonst hättest Du solche Fragen nicht.

Womit nichts gegen Fragen an sich gesagt ist.

 DanceWith1Life äußerte darauf am 11.03.26 um 15:44:
Eine äußerst vorurteilsfreie Antwort die erstaunliche Schlüsse verursachen kann, heißt das, du weißt wo ich gefangen bin?

 LotharAtzert ergänzte dazu am 11.03.26 um 15:53:
Danke

Ich wusste bislang nicht einmal, daß Du gefangen bist.

 niemand meinte dazu am 11.03.26 um 15:54:
Tja, ich lese grade, dass man "lernen kann, wenn man den Drang dazu verspürt". Und jetzt frage ich mich von wem, oder unter wessen Anleitung, denn lernen setzt ja ein Vorbild voraus. Und dieses Vorbild muss nicht unbedingt selber gut sein, oder es muss von einem wieder anderen gelernt haben und auch dieser muss nicht die Weisheit in Mengen besitzen. Lernen heißt ja irgendwo quasi "ansetzen" zu können, ein Vorbild/ein Beispiel haben, denn wenn es nicht so wäre käme jeder voll ausgelernt auf diesen Planeten. Und jetzt sag mir mal einer, welcher Mensch kann allen Ernstes behaupten, dass seine Lernanleitungen die richtigen seien, dass er zum Lehrer überhaupt taugen könnte? Da wird sich natürlich so mancher in den Vordergrund drängen wollen, weil er glaubt so gut zu sein. Aber woher diese Gewissheit. Selbst die Wissenschaft wankt fortdauernd und was gestern gut und wichtig war, kann/wird heute schon nichtig sein.
Man könnte glauben zu lernen, sofern man bereit ist sich einen Lehrer/Lehrenden auszusuchen, egal auf welchem Gebiet. Doch auch dieser wird nie der Weisheit letzter Schluß sein, mag er es noch so oft und so laut beteuern. Tja, jede Lehre ist ein Risiko und kann von einer anderen überholt werden. Gleiches ist mit den Lehrern/Lehrenden.
Also ist Skepsis durchaus angebracht. LG Irene

 LotharAtzert meinte dazu am 11.03.26 um 15:57:
In den Filmen fragt dann immer einer: "Was siehst du, wenn du aus dem Fenster guckst". oder "Hast du irgendeinen Klang gehört" und hast Du?

das ist noch an Dance gerichtet

Antwort geändert am 11.03.2026 um 16:00 Uhr

 DanceWith1Life meinte dazu am 11.03.26 um 16:03:
Die Krähen haben letzte Woche mit dem Nestausbessern begonnen, die ganze Kolonie, ab und an fliegt ein Späher eine Runde zwischen mir ( auf dem Balkon in Höhe der Nester) und der Kolonie, anfangs dachte ich mir nichts dabei, aber inzwischen verstehe ich diese Vorsicht.

 LotharAtzert meinte dazu am 11.03.26 um 16:10:
Irene, dem instinktiven Drang zu folgen verlangt natürlich Vertrauen. Ein Vertrauen, das der Intellekt nicht mehr hat, er hat den Instinkt und damit die Abwehrkräfte, das Immunsystem wenn nicht lahmgelegt, so doch weiter geschwächt. 
Es liegt mir fern, hier einen Namen zu nennen, dem man, warum auch immer, folgen soll. Irgendwie fühle ich mich da wieder mißverstanden. Daß ich selbst dem Buddhadharma folge, ist bekannt, auch daß ich gern all das Gute weitergebe, auch aus der Münchner Rhythmenlehre - aber daß das in ein christliches "Du sollst...!" übersetzt wird, ist schon ein arger Schmarrn.

 DanceWith1Life meinte dazu am 11.03.26 um 16:15:
Die Formulierung, instinktiv zu folgen ist durch die Geschichte der westlichen Zivilisation entartet, Bitte such eine bessere.
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