Tödliches Spiel

Kurzgeschichte zum Thema Eifersucht

von  Der_Rattenripper


Stanley öffnete die Augen, verschwommen nahm er die Umrisse von Holzwänden wahr. Seine Lider fühlten sich an, als wären sie hundert Kilo schwer. Er konnte seine Arme und Beine nicht bewegen. Schlafparalyse? Was hatte das zu bedeuten? War das ein Traum? Er hatte Schwierigkeiten, einen klaren Gedanken zu fassen. Alles um ihn herum drehte sich. Sein Kopf fühlte sich an wie in Watte gepackt. Ein dichter Schleier umnebelte seinen Verstand. Was war ...? Dann schwanden ihm erneut die Sinne.
„Schatz, bist du wach Schatz?“, vernahm Stanley eine Stimme. Sie schien Kilometer weit entfernt zu sein.
Stanley öffnete die Augen, dann erblickte er Rose, seine Frau. Was war das? War sie gefesselt? Langsam klärten sich seine Sinne. Wieso war seine Frau gefesselt? Stanley versuchte, seine Arme zu bewegen, aber es gelang ihm nicht. Waren sie überfallen worden? Von wem aus welchem Grund? Er hatte keine Feinde und Rose? Er konnte sich kaum vorstellen, dass es jemanden auf der Welt gab, der Rose nicht mochte. Seine Frau war Kassenführerin im Kegelclub und Abteilungsleiterin einer großen Modeboutique und genoss bei den Angestellten ein hohes Ansehen. Warum  in aller Welt also?
Seine Sinne klärten sich langsam auf. Sie hatten ihn nicht getäuscht. Seine Frau war nackt an einen Stuhl gefesselt. Die Arme hatte man ihr mit Kabelbinder an die Rückenlehne gebunden, ihre Füße waren an die Stuhlbeine gebunden worden. Stanley ließ einen Blick durch die Hütte gleiten. Der Raum, in welchem sie sich befanden, war ungefähr sieben Quadratmeter groß. Stanleys Blick fiel auf einen Heizstrahler, welcher rechts in der Ecke stand. Konnte er den Stuhl bewegen und in die Nähe des Heizstrahlers kommen? Dann könnte er? Was hatte er zu verlieren? Aber was wenn er fiel?
Der Stuhl auf dem er gefesselt war, kippelte nach links und rechts.
„Schatz was tust du da? Lass es. Das macht nur unnötig Lärm und wenn du mit dem Stuhl kippst“, sagte seine Frau. Sie hatte die Worte gerade ausgesprochen, als Stanley das Gleichgewicht verlor und samt Stuhl zu Boden fiel.
„Verdammte Scheiße.“, sagte er.
„Hast du dir wehgetan Schatz und was hast du dir um Himmels Willen dabei gedacht?“, fragte Rose, der Vorwurf in ihrer Stimme war für Stanley nicht zu überhören.
„Ich wollte uns hier rausholen meine Engel. Mit Hilfe des Heizstrahlers hätte es mir eventuell gelingen können meine Fesseln zu lösen.“, antwortete Stanley.
„Hast du eine Ahnung wer uns die Sache antut?“; fragte seine Frau. Rose fand, dass er in der Situation aussah wie ein Marienkäfer, auf den Rücken.
„Nicht die geringste Ahnung mein Engel.“
„Hast du vielleicht eine Idee warum und weshalb?“
„Auch darauf habe ich keine Antwort, wir werden wohl abwarten müssen, bis jemand kommt.“
Vielleicht sollten wir um Hilfe schreien?“, sagte Rose. Dann begann sie aus Leibeskräften zu schreien.
„Hilfe, hilfe, wir sind hier drin helft uns bitte!“, schrie sie.
„Sei ruhig um Himmels willen, das bringt doch nichts.“; sagte Stanley.
„Was sollen wir sonst machen Schatz?“
„Abwarten irgendwann wird schon jemand kommen. Eines ist sicher sie wollen uns lebend, aber was sie wollen, kann ich dir nicht sagen.“
„Vielleicht wollen sie Lösegeld erpressen Schatz.“
„Ach komm schon so reich sind wir auch nicht. Wären wir die Rockefellers oder die Rothschilds würde ich dir Recht geben. Aber bei uns ist doch nicht so viel zu holen.“
Trotz der Situation lächelte Rose, dann sagte sie: „Das ist schon lustig wie du da auf dem Boden liegst.“
„Ja, ja wirklich komisch, ha, ha ich lach mich tot.“
„Schatz sei mal bitte kurz leise, ich glaube es kommt jemand.“
Stanley lauschte und auch er vernahm Schritte, das Herz schlug ihm bis Hals und kleine Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn. Dann hörte er Stimmen, die sich miteinander vor der Hütte unterhielten, eins war eine Frauenstimme, die andere war die eines Mannes, Stanley kam die Frauenstimme bekannt vor, konnte sie aber nicht  zuordnen.
„Schatz hörst du das auch“, fragte seine Frau.
„Sei mal bitte kurz leise, ich höre die beiden auch, weiß aber nicht, mit wem wir es zu tun haben.“
Er hatte die Worte kaum ausgesprochen, als die Tür aufging, und ein großer Mann mit breiten Schultern die Hütte betrat. Wer war dieser Mann? Stanley kannte ihn nicht. Begleitet wurde der Mann von einer Frau, die kannte Stanley jedoch zu gut.
Die Frau trat auf Stanley zu, streichelte ihm über die Wange und gab ihm einen Kuss auf die Lippen, dann fragte sie: „Na hast du mich vermisst mein Engel?“
„Lass deine verdammten Pfoten von ihm du Miststück!“, sagte Rose. Sie hatte die Worte kaum ausgesprochen, da drehte Stella sich zu ihr herum und verpasste ihr einen Faustschlag mitten ins Gesicht, dann sagte sie: „Halt die Klappe du kleine Hure. Weißt du, du hast mir meinen Freund ausgespannt. Er gehörte mir, mir allein, aber dann kommt da so ein kleines Flittchen wie du daher und schon vergisst er all unsere Träume. Aber keine Sorge ihr beide werdet schon sehr bald für immer zusammen sein, aber vorher werden wir ein kleines Spiel mit euch spielen. Kennt ihr noch das Spiel Wahrheit oder Plicht?“
Rose schrie auf, Blitze tanzten vor ihren Augen, als Stellas Faust sie traf. Sie hörte wie ihr Nasenbein brach, Blut floss ihr aus der Nase, benetzte ihre Kleidung und den Boden der Hütte.
„Lass sie in Ruhe du Schlampe, sie hat nichts damit zu tun, das ist doch eine Sache zwischen dir und ...  „ ,weiter kam Stanley nicht, denn auf einen Wink von Stella trat Jeff ihr etwa zurückgebliebener Bruder auf ihn zu und verpasste ihm einen Faustschlag in den Magen. Für eine Minute blieb Stanley die Luft weg.
„Werdet ihr jetzt artig sein und zuhören gut. Ihr redet in Zukunft nur noch, wenn ihr gefragt werdet. Verstanden?“
Rose und Stanley nickten.
„Gut, also Rose ich will dir die Sache erklären, du hast mir meinen Freund ausgespannt. Stanley war mein Freund, bis du in deinem Kleidchen dahergekommen bist und ihn mir einfach weggenommen hast.“, sagte Stella.
„Das ist nicht wahr. ...“, sagte Rose.
Weiter kam sie nicht, denn Stella verpasste Rose eine schallende Ohrfeige.
Stella verstummte, auf ihrer linken Wange waren Stellas Handabdrücke gut zu erkennen.
„Du sollst zuhören und mich nicht unterbrechen du kleine Schlampe. Hören wir jetzt alle zu, gut. Wir werden ein Spiel spielen, “, sagte Stella, mit einem Lächeln auf den Lippen bei dem es Rose den Rücken hinunterfuhr.
„Das Spiel kennt ihr Flaschen drehen,“ bei diesen Worten holte Stella einen leere Falsche Wein aus einem Korb und legte sie zwischen Rose und Stanley auf den Boden.
„Ich will euch kurz die Regeln erklären, ihr sollt später nicht sagen können, ihr hättet keine echte Chance gehabt.“, sagte Stella und lachte.
„Obwohl wir könnten die Sache a uch gleich beenden. Du kommst zu mir zurück und hilfst mir, diese Schlampe zu beseitigen. Wir verbuddeln ihre Leiche einfach hier im Wald und alles wird wieder so wie es, mal zwischen uns gewesen ist? Na wäre das nicht was mein Schatz?“, fragte Stella.
Stanley konnte nicht glauben, was er aus dem Mund seiner Ex hörte. Er sollte freiwillig zu ihr zurückkommen.
„Du hast sie doch nicht alle, du glaubst doch nicht, dass ich zu dir zurückkomme.“, sagte Stanley.
„Wir werden sehen.“, sagte Stella, bei diesen Worten begann sie die Flasche zu drehen.
Stanley fragte sich, was in Stellas Kopf vorging? Wie konnte man so besessen von einer Person sein? Eines war für ihn klar, Stella brauchte dringend professionelle Hilfe. Wie gebannt starrten Stanley und Rose auf die sich drehende Flasche. Die Flasche schien sich eine Ewigkeit zu drehen, bis sie anhielt und der Flaschenhals auf Rose zeigte.
Stella grinste, Rose schluckte.
„Du wirst wohl die erste sein, die mir Rede und Antwort stehen muss. Wenn mir nicht gefällt, was ich von dir höre, wird Stan der Leidtragende sein. Verstanden du kleines Flittchen?“,sagte Stella und lachte.
Rose schluckte, eine Träne lief ihre Wange hinab, als sie nickte.
Es ist egal, was ich antworte, dieses Miststück will uns einfach nur leiden sehen, schoss es Rose in den Kopf.
„Also hattest du von Anfang an geplant, mir meinen Mann wegzunehmen oder ist dieses Vorhaben erst langsam mit der Zeit in dir hochgekommen?“, fragte Stella.
Rose schluckte, sie hatte Stella nicht ihren Mann weggenommen, Rose und Stanley waren bereits getrennt gewesen, als sie mit Stanley zusammen gekommen war. Aber würde Stella das glauben? Es war ganz, egal ob sie antwortete oder nicht. Diese Schlampe würde sie beide so oder so foltern.
„Keine Antwort, na gut dann wollen wir mal schauen was dein Mann zu sagen hat.“, sagte Stella mit einem Grinsen auf den Lippen. Bei diesen Worten ergriff Stella drei Finger von Stanley. Stanley schlug das Herz bis zum Hals. Sein Atem stockte, als Stella sich auf seinen Schoß setzte und ihm einen Kuss gab. Rose schloss die Augen, sie wollte nicht hinsehen. Sie wollte nicht sehen, wie diese Schlampe es mit ihrem Freund gegen seinen Willen machte. Ein Schmerzenslaut zerriss die Stille, der Rose durch Mark und Bein fuhr. Gefolgt von einem Knacken. Rose fuhr bei diesem Geräusch zusammen. Als sie die Augen wieder öffnete, sah sie, wie drei Fingern von Stanleys linker Hand in einem unnatürlichen Winkel abstanden.
„Du hast mir die Finger gebrochen du Miststück!“, schrie Stanley, dann folgte ein weiteres Knacken und wieder schrie Stanley. Zwei weitere Finger seiner linken Hand waren deformiert.
„Du weißt doch mein Schatz wie ich auf Beleidungen reagiere, bei jedem unverschämten Wort, was euch über eure Lippen kommt, wird sofort eine Strafe folgen habt ihr verstanden?“, fragte Stella.
„Lass ihn in Ruhe!“, sagte Rose.
Stella lachte, dann sagte sie: „Gut, machen wir weiter.“
Stella setzte sich auf Stanleys Schoß, umarmte ihn, dann wandte sie sich Rose zu und sagte: „Du schuldest mir immer noch eine Antwort. Wie hat es sich angefühlt, einer Frau den Mann auszuspannen? Ich höre, oder soll ich mir den nächsten Finger deines Mannes vornehmen?“, bei diesen Worten, ergriff sie Prestos Ring- und kleinen Finger.
„Halt warte, es tut mir leid, dass es zwischen euch nicht geklappt und es tut mir leid, dass er sich für mich entschieden hat, aber versuch es zu verstehen, es gibt auch noch andere Männer auf der Welt. Und auch für dich wird irgendwo da draußen der Richtige auf dich warten. Bitte lass uns gehen.“
Stella lachte, dann sagte sie: „Deine Entschuldigung will ich mal gelten lassen, aber gehen lassen werde ich euch nicht. Spielen wir weiter.“
Bei diesen Worten wandte sie sich Rose zu und fragte: „Stan was hat diese kleine Schlampe, was ich nicht habe, kannst du mir das bitte mal erklären?“
Stanley schwieg.
„Keine Antwort auch gut, ich denke, wir sollten diesem Miststück ein Zeichen in die Haut ritzen, damit du jederzeit siehst, was sie für eine Hure ist.“, sagte Stella.
„Sie hat Einfühlungsvermögen, Stil und sie lässt mir meine Freiheit. Das ist die reine Wahrheit.“, antwortete Stanley.
„Zu spät Schatz, aber da du ja meinst, dass ich keinen Stil habe, werde ich dich gleich eines besseren belehren. Du darfst zusehen, wie ich deiner Frau die Worte ich bin eine Hure in die Haut ritze.“, sagte Stella und lachte.
„Du verdammmte Schlampe, lass deinen dreckigen Pfoten von ihr!“, sagte Stanley.
Rose riss die Augen auf und schrie. Sie zerrte an ihren Fesseln als Stella, mit einem Taschenmesser in der Hand auf sie zukam. Die Klinge des Messers blitzte vor ihrem Auge auf. Dann sah sie, wie Stella ein Feuerzeug aus ihrer Hosentaschen holte, mit welchen sie die Klinge des Messers erhitzte.
„An deiner Stelle würde ich mich nicht bewegen, sonst liegst du gleich auf dem Rücken wie ein Marienkäfer.“, sagte Stella mit einem Grinsen auf den Lippen.
Stella hatte die Worte kaum ausgesprochen, als Rose mit samt Stuhl nach rechts kippte und mit dem Kopf auf den Betonboden knallte. Für einige Sekunden wurde Rose schwarz vor Augen. Stella lachte und sagte: „Hab ich es dir nicht gesagt du kleines Miststück. Da siehst du mal Stan mit was für einem dummen Huhn du zusammen bist. Hört nicht mal auf gut gemeinte Ratschläge.“
Stella kniete sich neben Rose auf den Boden und begann mit dem Messer langsam Knöpfe ihrer Bluse zu entfernen.
„Die Bluse benötigst du eh nicht mehr Schätzchen. Und zu dir mein Schatz du wirst schön die Augen offen halten, während ich dieser Hure zeige was mit jemanden geschieht, der sich zwischen uns drängt. Solltest du nicht hinsehen oder die Augen schließen, wird dir mein lieber Bruder die Augen ausstechen, hast du verstanden?“ ,fragte Stella und lachte.
Stanley konnte kaum glauben, was er aus dem Mund seiner Ex hörte, doch hatte er keinen Zweifel daran, dass Stella ihrer Drohung Taten folgen ließ, daher antwortete er: „Ja, ich habe verstanden.“
Stanley ballte die Hände zu Fäusten, wenn er jetzt auch nur eine Hand frei hätte, würde er seiner Ex den Hals umdrehen.
Stella lächelte, drehte sich zu Stanley um und sagte: „Ich tue das alles nur für uns beide mein Schatz.“
„Für uns du hast sie doch nicht alle, es gibt kein uns mehr, kapier das endlich.“, sagte Stanley.
„Doch, wenn wir gemeinsam diese kleine Schlampe beseitigen und du zu mir zurückkommst. Wenn nicht wirst du mit diesem kleinen Miststück in dieser Hütte sterben.“, sagte Stella.
„Niemals werde ich zu dir zurückkehren.“, sagte Stanley.
„Da siehst du mal du kleines Flittchen wie viel du ihm wirklich bedeutest.“, sagte Stella, als sie sich zu ihrem Opfer umwandte und sich ihr mit dem Messer in der Hand langsam näherte. Wie hypnotisiert starrte Rose auf die Klinge, von der kleine Rauchschwaden aufstiegen. Ihr Atem ging stoßweise und sie zerrte an ihren Fesseln.
„Bleib einfach still liegen, du tust dir nur wieder weh, wenn du herumzappelst. Einfach still liegen bleiben, wie früher in der Schule.“ ,sagte Stella mit einem Grinsen auf den Lippen, bei dem es Rose kalt den Rücken hinunter lief. Rose drückte sich so weit wie möglich in den Stuhl und zog den Bauch ein, während sich die Klinge langsam ihrem Bauch nährte. Rose konnte bereits die Wärme, die von dem Messer ausging, auf ihrer Haut spüren.
„Bitte das kannst du doch nicht ...“, sagte Rose mit Tränen in den Augen, weiter kam sie nicht, als sich ein brennender Schmerz in ihre Bauchdecke fraß. Rose Augen traten aus den Höhlen hervor, während sie ihre Fingernägel in die Stuhllehnen grub.
Stanley schloss die Augen, ein Ziehen an seinen Haaren zwang ihn, sie wieder zu öffnen. Stella hatte Rose bereits die ersten beiden Wörter in den Bauch geritzt. Die Worte: Ich bin, leuchteten in roten, aber krakeligen Buchstaben auf ihrem Bauch. Der Geruch von verbrannter Haut erfüllte die Luft und ließ Stanley würgen.
„Und kommst du zu mir zurück, dann ist für diese kleine Miststück die Folter beendet.“, sagte Stella.
„Niemals kehre ich freiwillig zu dir zurück.“, sagte Stanley.
„Da siehst du mal, wie viel du ihm wirklich bedeutest du kleine Nutte. Wenn er dich wirklich lieben würde, würde er zu mir zurückkehren und nicht zulassen, dass du leidest“, sagte Stella.
Rose schwieg.
„Dann machen wir weiter.“, sagte Stella, während sie das Messer erneut erhitzte und anschließend eine Hure in ihren Bauch ritzte. Stella war mit ihrem Werk noch nicht ganz fertig, als Rose die Besinnung verlor.
„Na willst du das kleine Miststück noch immer? Schau sie dir doch mal an mein Schatz, sieht sie nicht abstoßend aus?“, fragte Stella, nachdem sei den Satz auf Rose Bauch beendet hatte.
„Eher würde ich sterben, als zu dir zurück zu kommen du Wahnsinnige.“, sagte Stanley.
„Ist das dein letztes Wort?“, fragte Rose.
„Mein letztes.“; antwortete Stanley.
„Dann sollst du gar keine Lust mehr verspüren. Los schneid ihm Hose und Unterhose auf Bruderherz, bist du so gut?“, fragte Rose.
Stanley starrte Rose ungläubig an.
Jeff nahm Rose das Messer aus der Hand und trat auf Stanley zu. Die Klinge funkelte in seiner Hand.
„Aber Rose das kannst du doch nicht...“, sagte Stanley, Schweißperlen standen ihm auf der Stirn.
„Du hast die Wahl mein Schatz. Entweder oder.“, sagte Rose.
„Ich werde niemals zu dir zurückkehren.“, sagte Stanley.
Ein reißendes Geräusch drang an Stanleys Ohren, als sich die Klinge durch sein Hosenbein fuhr. Zwei weitere Schnitte, und seine Boxershorts fiel entzwei.
Wie gebannt starrte Stanley auf das Messer in Rose Hand.
„Letzte Chance mein Schatz kommst du zu mir zurück?“, fragte Rose, während sie sein Glied ergriff und es langzog.
Stanley schüttelte den Kopf.
Ein reißendes Geräusch, gefolgt von einem bestialischen Schmerz, der sich von seinen Hoden bis in seine Leisten- und Bauchdecke zog. Blut schoss Rose entgegen und landete in ihrem Gesicht. Dann wurde alles um ihn herum schwarz.

Zwei Tage später fanden Jäger die Leiche von zwei Personen in einer verlassenen Jagdhütte, die Täter wurden nie gefunden.



Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren
Zur Zeit online: