Beziehungsweise

Lebensweisheit zum Thema Wille/ Willensfreiheit

von  eiskimo

Eins, eine beziehungsweise einer, das, die, der mich immer begleitet, ist das, der beziehungsweise die Andere.

Sein beziehungsweise ihr Schatten lässt mich nicht los.

Ich schiele schon stets nach ihm beziehungsweise ihr, vorauseilend, warte auf seine beziehungsweise ihre gnädige Reaktion, wenn ich mich vor seinen beziehungsweise ihren Augen zu einem Akt, zu einer Aktivität heran traue. Ganz eigenmächtig, ganz allein.

Scheinbar frei von ihm beziehungsweise ihr, und doch gesteuert von seinen beziehungsweise ihren drahtlosen Signalen.

Das, die beziehungsweise der Andere, sie wohnen längst in mir. Es, sie und beziehungsweise er, sie sind - beziehungsweise waren immer schon - beziehungsweise wurden -  Teil meiner DNA.

Aber es, sie beziehungsweise er, sie lassen mich im Glauben, seine beziehungsweise ihre Dominanz zu erkennen. Als ob ich es, sie beziehungsweise ihn je abschütteln könnte.




Anmerkung von eiskimo:

Es funktioniert mit ihm unnd ihr viel einfacher, als dieser Versuch, es zu beschreiben. Schon das Wort beziehungsweise ist eine Herausforderung.

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