Ein Stadtbekannter wünscht sich was
Verserzählung zum Thema Freundschaft
von TassoTuwas
Kommentare zu diesem Text
Plötzlich grün geworden, Hans Georg?
Nur wenn ich zum "Hulk" werde.
Ansonsten ist mein Lieblingsfarbe bunt!
Ansonsten ist mein Lieblingsfarbe bunt!
Lieber Tasso,
so eindrücklich, wie du Freundschaft zeigst – zwischen Lärm, Namen und Eigenheiten entsteht ein sicherer, stiller Ort. Die letzten Worte leuchten wie ein kleines Wunder voller Hoffnung.
Herzliche Grüße
Sigi
so eindrücklich, wie du Freundschaft zeigst – zwischen Lärm, Namen und Eigenheiten entsteht ein sicherer, stiller Ort. Die letzten Worte leuchten wie ein kleines Wunder voller Hoffnung.
Herzliche Grüße
Sigi
Liebe Sigi,
selbst kleine Wunder sind selten geworden aber manchmal passieren sie unbemerkt von der Masse!
Herzliche Grüße
TT
selbst kleine Wunder sind selten geworden aber manchmal passieren sie unbemerkt von der Masse!
Herzliche Grüße
TT
bleibt gaffend stehen. Ja, kenne ich, tasso- mein mann war Epileptiker...
lG von M.
lG von M.
Moin Moppel,
Mitgefühl, Rücksichtnahme und Diskretion haben bei vielen Zeitgenossen ihren Wert verloren.
Wer es als erster filmt und ins Netz stellt zählt stolz seine Follower.
LG TT
Mitgefühl, Rücksichtnahme und Diskretion haben bei vielen Zeitgenossen ihren Wert verloren.
Wer es als erster filmt und ins Netz stellt zählt stolz seine Follower.
LG TT
Sehr schön, Tasso!
Im Menschen den Menschen zu sehen -
der Schlüssel, um ihn zu verstehen,
und lässt man Vertrauen ihn spüren,
entdeckt man verborgene Türen.
Liebe Grüße,
Dirk
Im Menschen den Menschen zu sehen -
der Schlüssel, um ihn zu verstehen,
und lässt man Vertrauen ihn spüren,
entdeckt man verborgene Türen.
Liebe Grüße,
Dirk
Moin Dirk,
wir machen die Barrieren platt
doch nur im öffentlichen Raum
in Hinterköpfen findet wenig statt
alte Vorurteile verschwinden kaum
dir eine schöne Woche
TT
wir machen die Barrieren platt
doch nur im öffentlichen Raum
in Hinterköpfen findet wenig statt
alte Vorurteile verschwinden kaum
dir eine schöne Woche
TT
Hallo TT,
ICH MUSSTE bei deinem stadtbekannten Freund SPONTAN AN EINEN BERÜHMTEN LEIDENSGENOSSEN DENKEN : DEN zu seiner Zeit bereits zumindest europaweit bekannten KASPAR HAUSER, der noch weit übler dran war. Er litt allerdings aus heutiger Sicht weniger an Epilepsie/Fallsucht, sondern eher an traumatischer Reizüberflutung nach Isolation/Hospitalismus, die sich täuschend ähnlich äußern kann.
Ja, das Thema Epilepsie spielt in der Forschung und den Theorien um Kaspar Hauser eine zentrale Rolle, sowohl als zeitgenössische Beobachtung als auch als moderne medizinische Hypothese.
Historische Beobachtungen
Zeitzeugen wie sein Mentor Anselm von Feuerbach berichteten von körperlichen Reaktionen, die heute als "epilepsieähnlich" interpretiert werden. Diese traten oft in Situationen extremer Überreizung auf, nachdem Hauser jahrelang in fast völliger Isolation und Reizdeprivation gelebt hatte. Zu den beobachteten Symptomen gehörten:
Der Karlsruher Nervenarzt Dr. Günter Hesse stellte in den 1980er Jahren die Theorie auf, Kaspar Hauser sei kein Prinz, sondern der Sohn eines Pfarrers aus Tirol gewesen. Laut Hesse litt Hauser an einer spezifischen Form der Temporallappen-Epilepsie.
In der modernen Medizin wird der Name Kaspar Hauser vor allem für das Kaspar-Hauser-Syndrom verwendet. Dies beschreibt schwere Entwicklungsstörungen durch soziale Isolation im Kindesalter. Die "Anfälle", die Hauser zeigte, werden heute oft eher als psychosomatische Reaktionen auf den extremen Stress des plötzlichen "Auftauchens" in der Gesellschaft gedeutet, statt als klassische Epilepsie.
Möchtest du mehr über die DNA-Analysen erfahren, die erst kürzlich (August 2024) endgültig klärten, ob er ein badischer Prinz war?
Ja, Kaspar Hauser war im 19. Jahrhundert eine der bekanntesten Persönlichkeiten Europas und wurde oft als das „Kind von Europa“ bezeichnet. Sein mysteriöses Erscheinen in Nürnberg im Jahr 1828 erregte weit über die deutschen Grenzen hinaus Aufsehen.
Gründe für seine enorme Bekanntheit:
Soll ich dir die Details zu der DNA-Studie von 2024 zusammenfassen, die das Rätsel um seine adlige Herkunft endgültig gelöst hat?
Die aktuelle DNA-Studie, die im August 2024 in Fachzeitschriften wie iScience veröffentlicht wurde, hat das größte Rätsel um Kaspar Hauser mit modernster Technik weitgehend geklärt.
Hier sind die zentralen Ergebnisse der Forscher vom Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck und der Universität Potsdam:
Interessiert dich auch, wie man sein Schicksal heute in der Psychologie einordnet?
In der Psychologie und Pädagogik hat Kaspar Hauser einen festen Platz als Namensgeber für das Kaspar-Hauser-Syndrom. Es beschreibt die schwerwiegenden Folgen von extremem Reizentzug und sozialer Isolation im Kindesalter.
Hier sind die zentralen Erkenntnisse aus heutiger Sicht:
Möchtest du wissen, welche berühmten literarischen Werke oder Filme (wie der Klassiker von Werner Herzog) sein psychologisches Schicksal am eindringlichsten verarbeitet haben?
stanhopes erinnerungen auch?
Ja, Lord Stanhope hat seine Sicht der Dinge ebenfalls schriftlich festgehalten, allerdings entwickelten sich seine „Erinnerungen“ zu einer scharfen Abrechnung mit seinem einstigen Schützling.
Stanhopes „Materialien zur Geschichte Kaspar Hausers“
Nach Hausers Tod veröffentlichte Stanhope im Jahr 1835 (deutsch) bzw. 1836 (englisch unter dem Titel Tracts Relating to Caspar Hauser) ein Werk, das heute oft als seine Rechtfertigungsschrift gesehen wird.
In der Forschung gilt Lord Stanhope bis heute als eine der umstrittensten Figuren im Fall Hauser. Während er für die einen ein Suchender nach der Wahrheit war, sehen ihn andere (besonders Anthroposophen) als den dunklen Gegenspieler, der Hauser bewusst isolierte und manipulierte.
Das Standardwerk über diese komplexe Beziehung ist das Buch Philip Henry Lord Stanhope: Der Gegenspieler Kaspar Hausers von Johannes Mayer.
Möchtest du mehr über die Verschwörungstheorien wissen, die Stanhope sogar eine direkte Mitschuld an Hausers Tod gaben?
Die Plausibilität einer echten Epilepsie-Diagnose im modernen medizinischen Sinne gilt heute als eher gering, obwohl sie historisch oft diskutiert wurde. Die Symptome werden in der modernen Forschung überwiegend anders eingeordnet.
Argumente für die Plausibilität (Historische Sicht)
Die Theorie einer Temporallappen-Epilepsie (vorgeschlagen u. a. von Dr. Günter Hesse) stützt sich auf zeitgenössische Beobachtungen:
Die meisten Experten halten eine primär neurologische Epilepsie heute für unwahrscheinlich:
-------------------------------------------------------------------------
LG
Henning
ICH MUSSTE bei deinem stadtbekannten Freund SPONTAN AN EINEN BERÜHMTEN LEIDENSGENOSSEN DENKEN : DEN zu seiner Zeit bereits zumindest europaweit bekannten KASPAR HAUSER, der noch weit übler dran war. Er litt allerdings aus heutiger Sicht weniger an Epilepsie/Fallsucht, sondern eher an traumatischer Reizüberflutung nach Isolation/Hospitalismus, die sich täuschend ähnlich äußern kann.
NACHSTEHEND DAZU MEIN ÜBERAUS AUFSCHLUSSREICHER DIALOG MIT DER SCHIER UNERSCHÖPFLICHEN UND ABSOLUT SACHLICHEN KI:
kaspar hauser epilepsie?
Die Frage, ob Kaspar Hauser an Epilepsie litt, ist Teil der historischen und medizinischen Debatte um seine Person, aber nicht abschließend bewiesen. Es gibt jedoch verschiedene Hinweise und Theorien dazu:
- Epilepsieähnliche Anfälle: Berichten zufolge, insbesondere von Anselm von Feuerbach, zeigte Kaspar Hauser Symptome wie Gesichtszuckungen, Zittern, Schweißausbrüche und fieberhafte Zustände, die als epilepsieähnliche Anfälle gedeutet wurden.
- Reaktion auf Reizüberflutung: Diese Anfälle traten gehäuft auf, nachdem Hauser aus seiner jahrelangen Isolation in die Öffentlichkeit kam und einer enormen Reizüberflutung ausgesetzt war.
- Medizinische Theorien: Einige Mediziner und Forscher haben im Laufe der Zeit die Theorie aufgestellt, dass Hauser an einer Form der Epilepsie (manchmal als Temporallappen-Epilepsie oder "lävoversiver Paroxysmus" bezeichnet) gelitten haben könnte, oder dass es sich um Folgen der extremen Reizentzugserfahrung handelte, was man heute als Kaspar-Hauser-Syndrom (Hospitalismus) bezeichnet.
- Abweichende Ansichten: Andere Theorien besagen, dass Hauser ein Betrüger war oder dass die Anfälle fingiert waren. Eine neuere Theorie eines Nervenarztes deutete sogar darauf hin, dass Hauser ein "hirnkranker Sohn" gewesen sein könnte, der an Epilepsie litt.
ZUR VERTIEFUNG ERNEUT IM SPEZIELLEN KI-MODUS: kaspar hauser epilepsie?
Historische Beobachtungen
Zeitzeugen wie sein Mentor Anselm von Feuerbach berichteten von körperlichen Reaktionen, die heute als "epilepsieähnlich" interpretiert werden. Diese traten oft in Situationen extremer Überreizung auf, nachdem Hauser jahrelang in fast völliger Isolation und Reizdeprivation gelebt hatte. Zu den beobachteten Symptomen gehörten:
- Starke Gesichtszuckungen und Zittern.
- Schweißausbrüche und Fieber.
- Krampfartige Zustände bei emotionalem Stress oder neuen Sinneseindrücken.
Der Karlsruher Nervenarzt Dr. Günter Hesse stellte in den 1980er Jahren die Theorie auf, Kaspar Hauser sei kein Prinz, sondern der Sohn eines Pfarrers aus Tirol gewesen. Laut Hesse litt Hauser an einer spezifischen Form der Temporallappen-Epilepsie.
- Unfall-Theorie: Hesse vermutete, dass Hausers tödliche Stichwunde von 1833 kein Attentat war, sondern eine während eines epileptischen Dämmerzustands selbst zugefügte Verletzung (Quasi-Suizid durch einen Unfall während eines Anfalls).
- Kritik: Viele Forscher lehnen diese Theorie ab, da sie als "ärztliche Selbstgefälligkeit" kritisiert wird und Hausers rasche Lernfortschritte (Lesen und Schreiben innerhalb weniger Monate) untypisch für eine schwere Hirnerkrankung dieser Art seien.
In der modernen Medizin wird der Name Kaspar Hauser vor allem für das Kaspar-Hauser-Syndrom verwendet. Dies beschreibt schwere Entwicklungsstörungen durch soziale Isolation im Kindesalter. Die "Anfälle", die Hauser zeigte, werden heute oft eher als psychosomatische Reaktionen auf den extremen Stress des plötzlichen "Auftauchens" in der Gesellschaft gedeutet, statt als klassische Epilepsie.
Möchtest du mehr über die DNA-Analysen erfahren, die erst kürzlich (August 2024) endgültig klärten, ob er ein badischer Prinz war?
war kaspar hauser einst weltbekannt?
Gründe für seine enorme Bekanntheit:
- Das „Wildes Kind“-Phänomen: Die Vorstellung, ein Jugendlicher sei völlig ohne menschlichen Kontakt in einem dunklen Verlies aufgewachsen, faszinierte die damalige Gesellschaft. Viele Gelehrte und Adlige besuchten ihn persönlich, um ihn zu studieren.
- Die Erbprinzentheorie: Die Spekulation, er sei der rechtmäßige Thronfolger des Hauses Baden und Opfer einer dynastischen Intrige, machte den Fall politisch brisant und international zum Gesprächsthema.
- Adliger Schutz: Er stand unter dem Schutz einflussreicher Männer wie dem Rechtsgelehrten Anselm von Feuerbach und dem britischen Adligen Lord Stanhope, was seine Berühmtheit weiter steigerte.
- Geheimnisvoller Tod: Sein gewaltsamer Tod im Jahr 1833 durch einen unbekannten Angreifer zementierte seinen Status als „Rätsel seiner Zeit“ und sorgte für jahrzehntelange Berichterstattung in internationalen Zeitungen.
Soll ich dir die Details zu der DNA-Studie von 2024 zusammenfassen, die das Rätsel um seine adlige Herkunft endgültig gelöst hat?
ja, gerne!
Hier sind die zentralen Ergebnisse der Forscher vom Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck und der Universität Potsdam:
- Kein badischer Prinz: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9994 % konnte eine mütterliche Verwandtschaft zum Haus Baden ausgeschlossen werden. Damit ist die populäre Theorie, er sei der vertauschte Erbprinz von Baden gewesen, wissenschaftlich widerlegt.
- Authentizität der Proben: Frühere Tests (wie 1996) litten oft unter Zweifeln an der Echtheit der Proben oder mangelnder Sensitivität. Die aktuelle Studie untersuchte mehrere unabhängige Haarlocken und Blutspuren. Da alle Proben denselben genetischen Fingerabdruck zeigten, gilt ihre Echtheit nun als gesichert.
- Methodik: Die Wissenschaftler nutzten Verfahren, die ursprünglich für die Analyse von Neandertaler-DNA entwickelt wurden. Diese sind so empfindlich, dass sie selbst winzigste, stark zerfallene Mengen mitochondrialer DNA (mtDNA) präzise auswerten können.
- Westliche Herkunft: Die DNA zeigt, dass Hauser zwar aus Westeurasien stammte (Haplogruppe W), aber eben nicht zur spezifischen Linie der badischen Adelsfamilie gehörte.
Interessiert dich auch, wie man sein Schicksal heute in der Psychologie einordnet?
ja, durchaus.
Hier sind die zentralen Erkenntnisse aus heutiger Sicht:
- Hospitalismus & Deprivation: Hauser gilt als das Paradebeispiel für die verheerenden Auswirkungen fehlender Zuwendung. Ohne menschliche Bindung in den ersten Lebensjahren kann das Gehirn soziale und emotionale Fähigkeiten oft nie wieder vollständig "nachlernen".
- Sensorische Überlastung: Die "Anfälle", die früher als Epilepsie gedeutet wurden, interpretieren Psychologen heute oft als Reiz-Überflutung. Ein Gehirn, das jahrelang nur Dunkelheit und Stille kannte, bricht unter der Last von Licht, Farben, Geräuschen und komplexer Sprache förmlich zusammen.
- Die "Kritische Phase": Sein Fall zeigt, dass es biologische Zeitfenster für den Spracherwerb und die Motorik gibt. Hauser lernte zwar sprechen, seine Sprache blieb jedoch oft eigentümlich und konkret-anschaulich, was typisch für eine verspätete Entwicklung ist.
- Psychosomatische Belastung: Sein früher Tod wird oft auch im Kontext seiner psychischen Verfassung diskutiert. Der enorme Erwartungsdruck der Gesellschaft auf das „Wunderkind“ führte zu Dauerstress, der ihn körperlich und seelisch extrem schwächte.
Möchtest du wissen, welche berühmten literarischen Werke oder Filme (wie der Klassiker von Werner Herzog) sein psychologisches Schicksal am eindringlichsten verarbeitet haben?
stanhopes erinnerungen auch?
Ja, Lord Stanhope hat seine Sicht der Dinge ebenfalls schriftlich festgehalten, allerdings entwickelten sich seine „Erinnerungen“ zu einer scharfen Abrechnung mit seinem einstigen Schützling.
Stanhopes „Materialien zur Geschichte Kaspar Hausers“
Nach Hausers Tod veröffentlichte Stanhope im Jahr 1835 (deutsch) bzw. 1836 (englisch unter dem Titel Tracts Relating to Caspar Hauser) ein Werk, das heute oft als seine Rechtfertigungsschrift gesehen wird.
- Vom Gönner zum Skeptiker: Ursprünglich war Lord Stanhope Hausers wohlhabender Mentor und Pflegevater, der sogar versprach, ihn mit nach England zu nehmen.
- Der Vorwurf des Betrugs: In seinen Schriften distanzierte er sich komplett von Hauser. Er legte darin dar, warum er Hauser am Ende für einen Hochstapler und geschickten Lügner hielt. Er behauptete, die Nachforschungen in Ungarn (wo Hauser Wurzeln vermutete) hätten keinerlei Beweise geliefert.
- Selbstverteidigung: Da Stanhope von Hausers Anhängern oft beschuldigt wurde, in das Attentat verwickelt gewesen zu sein oder ihn im Stich gelassen zu haben, diente das Buch dazu, seinen eigenen Ruf als „getäuschter Philanthrop“ zu retten.
In der Forschung gilt Lord Stanhope bis heute als eine der umstrittensten Figuren im Fall Hauser. Während er für die einen ein Suchender nach der Wahrheit war, sehen ihn andere (besonders Anthroposophen) als den dunklen Gegenspieler, der Hauser bewusst isolierte und manipulierte.
Das Standardwerk über diese komplexe Beziehung ist das Buch Philip Henry Lord Stanhope: Der Gegenspieler Kaspar Hausers von Johannes Mayer.
Möchtest du mehr über die Verschwörungstheorien wissen, die Stanhope sogar eine direkte Mitschuld an Hausers Tod gaben?
mich interessiert eher der plausibilitätsgrad der fallsucht-diagnose.
Argumente für die Plausibilität (Historische Sicht)
Die Theorie einer Temporallappen-Epilepsie (vorgeschlagen u. a. von Dr. Günter Hesse) stützt sich auf zeitgenössische Beobachtungen:
- Anfallsartige Zustände: Berichte über Muskelzuckungen, Zittern und plötzliche Abwesenheiten (Absencen).
- Sensorische Reaktionen: Hauser reagierte extrem empfindlich auf Gerüche, Metalle oder Farben – was als Aura oder fokale Anfälle gedeutet wurde.
- Folkloristisches Indiz: Bei seinem Erscheinen trug er Briefe bei sich; ein alter Volksglaube besagt, dass bestimmte Heiligenpatrone (wie St. Kaspar) vor der "Fallsucht" schützen sollten.
Die meisten Experten halten eine primär neurologische Epilepsie heute für unwahrscheinlich:
- Psychogene Anfälle: Man geht heute davon aus, dass Hauser an psychogenen nicht-epileptischen Anfällen (PNES) litt. Diese sehen echten Anfällen täuschend ähnlich, werden aber durch extreme psychische Belastung (Trauma, Reizüberflutung nach Isolation) ausgelöst und nicht durch abnorme elektrische Hirnentladungen.
- Lernfähigkeit: Eine schwere, unbehandelte Epilepsie mit dem von Hesse vermuteten "Schwachsinn" widerspricht Hausers dokumentierten, rasanten intellektuellen Fortschritten in den ersten Nürnberger Jahren.
- Kaspar-Hauser-Syndrom: Die Symptomatik wird heute fast vollständig durch den Hospitalismus (schwerer Reizentzug) erklärt. Das Gehirn war schlichtweg nicht in der Lage, die normale Umwelt zu verarbeiten, was zu "Systemabstürzen" führte, die wie Fallsucht wirkten.
-------------------------------------------------------------------------
LG
Henning
Moin Henning,
die Maschine weiß alles.
Sie macht uns umfassend aber emotionslos platt!
Das macht meine Welt auch nicht besser
Im Gegensatz zu ihr besitze ich den Mut mich mich zu irren
!
Herzliche Grüße
TT
die Maschine weiß alles.
Sie macht uns umfassend aber emotionslos platt!
Das macht meine Welt auch nicht besser
Im Gegensatz zu ihr besitze ich den Mut mich mich zu irren
Herzliche Grüße
TT
Traurig, lieber Tasso, und asozial, wenn Menschen, die unter dieser Krankheit leiden, so verspottet werden.
Und tröstend, dass es (immer noch) Menschen gibt, die helfend zur Seite stehen.
Liebe Grüße
Stefan
Und tröstend, dass es (immer noch) Menschen gibt, die helfend zur Seite stehen.
Liebe Grüße
Stefan
Moin Stefan,
die Mehrheits-Gesellschaft folgt den modischen Trends. Das macht das Leben einfacher.
Da bleibt vieles für die Ehrenamtler zu tun.
Liebe Grüße
TT
die Mehrheits-Gesellschaft folgt den modischen Trends. Das macht das Leben einfacher.
Da bleibt vieles für die Ehrenamtler zu tun.
Liebe Grüße
TT