Wie nenn ich es...

Verserzählung

von  TassoTuwas

Du bist im Kreis der zwölf das wilde Kind

von deinen Wangen perlt der erste warme Regen

die krausen Haare zaust ein ungestümer Frühjahrswind

du bist noch jung und unbeschwert verwegen


Dein Ding sind nicht die traurig ernsten Sachen

du pfeifst ein trotzig freches Lied mit spitzem Mund

wo andre weinen möchten ist es dir zum Lachen

in deinen wasserblauen Augen blickt man bis zum Grund


Hinter der Stirn logieren Unsinn Witz und Possen

ganz gleich wer etwas von dir will du machst es nicht

um deine Nase hüpfen ungezählte Sommersprossen

ich wär so gern wie du drum schreib ich dies Gedicht

 

...und nenne es - "Aprilgesicht" !  


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Kommentare zu diesem Text


 Fridolin (23.04.26, 03:07)
Ich möchte wetten, dass es um rote Haare geht ...

 IngeWrobel (23.04.26, 03:50)
Ja, das gefällt mir: Eine Liebeserklärung an einen Monat. 
Und tatsächlich ist es ein ganz besonderer, wie ich finde, aus dem Rahmen fallender Monat. 

Lebte ich im englischsprachigen Raum und hätte eine Tochter, hätte ich sie möglicherweise "April" genannt ... und sie sähe so aus, wie oben von Dir beschrieben. 

Mir fällt da ein eigener Text ein über "mein Sommersprossenkind" ... muss ich gleich mal suchen ... 

Liebe Aprilgrüße 
Inge
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